Feuer in der Brachtenbeck wurde gelegt

Die Feuerwehr stellte Sonntag diese Ascheschaufel und ein verbranntes Beil im Wald am Grennigloher Weg sicher.

ALTENA -  Alufolie, Kohlereste und diverse leere Flaschen: Daneben eine angekokelte Ascheschaufel und ein verbranntes Beil. Christof Schäfer, Revierförster im Waldgebiet Grenningloher Weg in der Brachtenbeck ist sicher, dass das Feuer, das am Sonntag die Wehr auf den Plan rief, gelegt worden ist.

Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr sei das Bodenfeuer relativ harmlos geblieben, sagt Schäfer. Allerdings fand er im Umfeld des 150 Quadratmeter großen Areals, das verbrannte, zahlreiche Fichten, die mit Äxten bearbeitet wurden. „Das ist Sachbeschädigung und deshalb eine Straftat“, sagt der Mann vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW. Wehr und Förster gehen davon aus, dass bereits am Samstag gezündelt oder gegrillt wurde. Möglicherweise sei das Feuer auch durch zurückgelassene Glut erst Sonntagfrüh entstanden, mutmaßen die Fachleute.

Schäfer setzt nun auf Anwohner, die möglicherweise etwas auf dem Grennigloher Weg beobachtet haben. Hinweise bitte an ihn (Tel. 0171/5871969 oder die Polizei in Altena (Tel. 91 990). Noch einmal unterstreicht der Förster, das im Wald nicht geraucht werden darf und weder Grillen noch offenes Feuer 100 Meter vom Waldsaum entfernt erlaubt sind. Auch Autos sollten nicht an den Waldzufahren abgestellt werden, mahnt der Förster. - job

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