Sauerland live:

"Zoff“-Sänger Reiner Hänsch bringt drittes Buch mit Familie Knippschild raus

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Reiner Hänsch stellte einen kleinen Vorgeschmack auf den Episoden-Band „Sauerland live“ erstmals bei den sauerländischen Literaturtagen auf Burg Altena vor. Am 12. Oktober liest er aus dem fertigen Buch im Möbelhaus Lechtenbrink.

Altena - Die ersten Reaktionen hat Reiner Hänsch schon bekommen: Leser in Berlin und Hamburg haben „Sauerland live“ glücklich empfangen. Der Titel ist diesmal aber nicht zum Mitsingen, sondern beschreibt 14 abenteuerliche Geschichten aus dem Leben der Familie Knippschild. Der „Zoff“-Sänger kommt am 12. Oktober ins Dahler Möbelhaus Lechtenbrink, um daraus vorzulesen - natürlich mit Gitarre!

Gerne erinnert sich der Autor an Dahle: „Als die erste Anfrage aus dem Möbelhaus kam, da hab ich geschluckt und an erfolglos gewordene Schlagersänger gedacht, die jetzt Kaufhäuser eröffnen müssen...“ schildert Reiner Hänsch sein erstes Telefonat mit Manuel Bußmann. Der Inhaber des Möbelhauses in Dahle überzeugte ihn dann aber doch recht schnell. „Jetzt war ich schon ein paar Mal da und es ist super gemütlich zwischen den Polstergarnituren zu lesen.

„Sauerland live“ ist im Fuego-Verlag erschienen und für 12,90 Euro erhältlich.

Da kommt man gerne wieder.“ Familie Knippschild war immer fester Bestandteil der Gastspiele: Köstlich amüsierte sich zum Beispiel das Publikum, als die literarischen Protagonisten in „Die Faxen dicke“ schlimmste Sprachbarrieren in Koh Samui überwinden mussten und darüber hinaus unfreiwillig in aberwitzige Situationen gezerrt wurden. Es folgte in „100 000 Tacken“ das große Zittern mit den Knippschilds, die sich mit den Tücken einer fetten Erbschaft konfrontiert sahen.

Zeitungsredakteur

Und bevor ein dritter Roman rund um den Zeitungsredakteur Alex und seine Sippe aus dem Land der tausend Berge entstehen konnte, sammelte Reiner Hänsch zwischenzeitlich viele skurrile Alltagsbegebenheiten, die nun in „Sauerland live“ zu 14 kompakten Einzelepisoden verschmolzen sind. „Ein paar dieser Kurzgeschichten hatte ich schon in der Schublade, dann habe ich beschlossen, das nächste Buch wird einfach mal ein Story-Band“, berichtet der Autor im AK-Gespräch. „Auch Wenig-Leser kann man damit locken.

Keine 400 Seiten

Wer sich nicht an einen 400-Seiten-Roman traut, der kann sich mit Kurzgeschichten langsam steigern. Oder 14 Tage in den Urlaub fahren und jeden Tag eine Geschichte lesen“, schildert Hänsch lachend. Durchaus ist manch privat erlebtes Ereignis Grundlage für neue Abenteuer der Knippschilds. „Jeder kennt das doch, das einem im Handyladen oder in der Metzgerei manchmal die Haare zu Berge stehen. Bei den Knippschilds passiert das im Sauerland, was sich auch im Dialekt widerspiegelt. Aber Angelegt sind alle Geschichten grundsätzlich so, dass sich Leser in jedem Bundesland mit den Begebenheiten identifizieren können.“

Zweitauflage

Das tun sie offenbar auch, denn nicht nur im Sauerland läuft es für „Sauerland live“ ziemlich gut. Von einer Zweitauflage ist das erst Anfang August im Handel erschienene Buch schon jetzt nicht mehr weit weg. Am 2. Oktober beginnt Reiner Hänschs Lesetour mit Musik, auf die sich der Künstler bereits freut. Für den 12. Oktober steht übrigens auch Gerlinde Fuhrmann von der Buchhandlung Katerlöh in den Startlöchern, die einen Verkaufsstand mit allen Hänsch-Werken im Möbelhaus Lechtenbrink einrichten wird. Natürlich wird der Autor sich auch Zeit zum Signieren nehmen.

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