Drahtrolle in Altena-Evingsen

Zögertag: Heimatverein feiert mit 200 Gästen

An der Drahtrolle Hurk in Evingsen schauten sich viele Besucher beim Zögertag um.
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An der Drahtrolle Hurk in Evingsen schauten sich viele Besucher beim Zögertag um.

2020 machte Corona dem Heimatverein Evingsen einen Strich durchs Jubiläum. Das holten die Heimatfreunde nun nach - mit einem Zögerfest an der Drahtrolle und rund 200 Gästen, die viel Neues sahen.

Altena – Regen Zulauf gab es an der Drahtrolle Hurk. Dort hatte der Heimatverein Evingsen zum Zögertag eingeladen. Mit einem Jahr Corona-Verspätung wurde bei Blasmusik der „Original Zögermusikanten“ auch auf das 25-jährige Vereinsjubiläum angestoßen.

„Wir hatten vermutlich mehr als 200 glückliche und zufriedene Gäste“, bilanzierte Vorsitzender Friedrich-Wilhelm Klinke am Sonntagabend. „Das Bier war restlos ausgetrunken.“ Auf dem kleinen Festplatz vor der Drahtrolle hatten die Mitglieder schattenspendende Pavillons aufgebaut.

Erste große Veranstaltung seit Lockdown

Für Programm war gesorgt. „Den ganzen Nachmittag fanden Führungen in der Drahtrolle Am Hurk und in der Springer Quelle statt“, erzählte Klinke. Zur Freude aller spielten die Zögermusikanten. Das herrliche Sommerwetter war dafür ideal.

Der Zögertag war für die Heimatfreunde die erste größere Veranstaltung seit Beginn der Corona-Pandemie. Bis auf den Plattdeutschen Gottesdienst musste im Jubiläums-Jahr 2020 alles ausfallen. Getan hat sich in dieser Zeit dennoch einiges.

Lüftung, Rastplatz, Geländer und Zäune: alles neu

Das konnten am Sonntag auch die Gäste sehen: Mit Hilfe von Leader-Fördermitteln wurden auf dem Gelände ein Toilettenhaus errichtet und ein Wasserzapfbrunnen für frisches Springer Quellwasser installiert. An der Drahtrolle wurden alle Schutzgeländer und Zäune – innen und außen – durch industriedenkmal-gerechte, eiserne Versionen ersetzt.

Ebenso komplett erneuert worden ist die Zulaufrinne zum Wasserrad. Dank Leader-Geld gibt es in der Drahtrolle jetzt auch eine feuchteabhängig gesteuerte Lüftung und einen neuen Anstrich der Holzteile.

Geselliges Beisammensein beim Zögertag an der Drahtrolle Hurk in Altena-Evingsen.

Verfeinert haben die Heimatfreunde auch die Drahtrollenroute, beispielsweise mit einem Rastplatz am Startpunkt. Gut zwei Dutzend Interessierte nahmen an der Führung durch das historische Industrietal Springen teil, die Friedrich-Wilhelm Klinke zum Start des Zögertags angeboten hatte.

Er bedankte sich bei den Beteiligten, wie dem Leader-Regionalmanagement, den Stadtwerken, dem Baubetriebshof und den heimischen Handwerkern für die Unterstützern für die Umsetzung der vielfältigen Maßnahmen.

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