ZeitWohnen schließt Marktlücke

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Joachim Effertz, ABG-Vorstand.

ALTENA -  „ZeitWohnen“ heißt ein neues Angebot der Altenaer Baugesellschaft, dass zu Beginn des neuen Jahres an den Start gehen soll.

In der aktuellen Ausgabe der Hauszeitung „Gemeinsam stärker - Informationen für Entscheider“ wird das Vorhaben vorgestellt. Es richte sich in erster Linie an Unternehmen in Altena und Umgebung, berichtet Baugesellschaftsvorstand Joachim Effertz. Das Angebot wird im Mühlendorf zu finden sein und liegt damit recht zentral. An der Gartenstraße richtet die Baugesellschaft diese „ZeitWohnung“ ein. Wer neu nach Altena kommt, soll hier mehrere Wochen oder Monate verbringen können. „Wir haben festgestellt, dass beispielsweise Ingenieure oder andere Fachkräfte, die bei hiesigen Firmen zu arbeiten beginnen, nicht immer gleich mit Kind Kegel in die Burgstadt umziehen können oder wollen“, so Effertz. Daher sei eine komplett ausgestattete Wohnung wie die an der Gartenstraße eine gute Lösung für die Übergangszeit, findet Effertz. „Den Nutzer nehmen wir auf diesem Weg einiges an Wegen ab.“ Darin lasse sich auch eine gewissen Starthilfe sehen.

Besondere Starthilfe

Interessent sei das Angebot deswegen in erster Linie für Interessenten, die sich zum Beispiel auf einer neuen Arbeitsstelle in der Probezeit befinden.

Das „ZeitWohnen“ grenze sich im Übrigen dadurch von der bereits seit einiger Zeit angebotenen Gästewohnung dahingehend ab, dass die Gästewohnung durch eine eher kurzfristige Vermietung gekennzeichnet ist. Effertz spricht hier von maximal vier Wochen. Beim „ZeitWohnen“ sind dagegen eher Fristen von drei bis sechs Monaten vorgesehen. Es handelt sich um eine Ein-Zimmer-Wohnung mit 40 Quadratmetern Fläche, ausgestattet mit Bad und Küche. Es handele sich um eine „Produkterweiterung“, sagt Effertz.

Das Angebot verstehe sich im Übrigen nicht als Wettbewerb für Ferien- oder Montage-Wohnungen, so der ABG-Vorstand. Mit den Anbietern von Ferienwohnungen wollen wir nicht konkurrieren - das können andere besser als wir.“ Im nächsten Online-Newsletter soll das „ZeitWohnen“ ebenfalls vorgestellt werden. - von Thomas Keim

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