43 Zehntklässler verlassen die Schirrmann-Realschule

43 Zehntklässler hatten am Freitag ihren letzten Schultag an der der Richard-Schirrmann-Realschule. Für sie endete damit ein Lebensabschnitt.

ALTENA ▪ „Eure Eltern haben in den letzten sechs Jahren mit Euch gefühlt, vielleicht auch oft gelitten und sich gefreut. Heute können sie, aber auch Ihr selbst, stolz sein. Herzlichen Glückwunsch zur mittleren Reife im Namen von Rat und Verwaltung.“ Altenas stellvertretender Bürgermeister Reiner Kemmerling fand für die 43 jungen Leute, die am Freitagnachmittag an der Richard-Schirrmann-Realschule an der Nettestraße entlassen wurden, noch viele weitere treffende Metaphern.

Etwa, als er den Tag als „Meilenstein im Leben“ bezeichnete und den Altenaern mit auf den weiteren Lebensweg gab, „die Menschlichkeit niemals zu vergessen.“

Eingebettet in anspruchsvolle Musikstücke für Trompete und Klavier oder Querflöte und Trompete, die Valerie Hänzelmann, Marcel Jürgens und Annette Goseberg darboten, stellte Elternpflegschaftsvorsitzender Matthias Palla fest: „Kinder, wie die Zeit vergeht!“ Es habe sich gelohnt, die Mühen und die Arbeit in der Schule auf sich zu nehmen. Er wünschte allen von Herzen „eine gute Reise auf dem weiteren Lebensweg, viel Glück und ebenso viel Spaß“. Ausdrücklich dankte Palla der Lehrerschaft für ihr großes Engagement und auch den Klassenpflegschaften sowie dem Förderverein.

„Heute kann uns niemand das Mehr an Lebenserfahrung nehmen, das wir hier an der Schule gelernt haben. Wir sind vom Kind zum jungen Erwachsenen gereift.“ Das stellten Seher Sentürk und Nusret Dikici als Schülervertreter in den Mittelpunkt ihrer Worte. Es sei schwierig, „in wenigen Worten zusammen zu fassen, was wir fühlen“. „Aber“, so fügten beide an, „den Lehrern, ganz besonders unseren Klassenleitern, möchten wir heute besonders danken.“

Schulleiter Heribert Hertel baute seine Rede auf Lebensweisheiten auf und erinnerte an seine eigene Schulzeit. Dabei sei er auf das Zitat „Der Mann muss hinaus ins feindliche Leben“, gestoßen. Er ergänzte das im Zeitalter der Emanzipation um „die Frau“ und wünschte seinen nun ehemaligen Schützlingen viel Glück „im Ernst des Lebens“ oder dem so genannten „Kampf des Lebens“. Irgendwann, so seine Erfahrung, werde jeder Schüler einmal sagen: „Die Schulzeit war wohl die schönste Zeit in meinem Leben.“

Jahrgangsbeste waren Fabian Günster, Mark Benjamin Kuhne, Laura Reithmeier, Nusret Dikici, Aikaterini Georgaki und Felix Leischer. Einen Preis für herausragendes soziales Engagement erhielt Marc Kuhne. Außerdem wurde im Rahmen der Entlassfeier auch der Lehrer Thomas Homrighausen verabschiedet. ▪ Johannes Bonnekoh

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