Wagners Geschichten überzeugen beim Poetry Slam

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Zehn Akteure beteiligten sich am Freitagabend am Poetry Slam in der Burg Holtzbrinck. ▪

ALTENA ▪ Dichter und Geschichtenschreiber trafen sich am Freitagabend zum dritten Poetry Slam in der Burg Holtzbrinck.

Der Poetry Slam ist ein Dichterwettstreit, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Entscheidend hierbei ist ausschließlich das Wort, Requisiten und Musikinstrumente sind verboten.

Es gab zwei Durchgänge, zunächst eine Vorrunde, in der alle Teilnehmer in zwei Gruppen gegeneinander antraten, dann eine Finalrunde. Zehn Akteure hatten sich angemeldet. Mit dabei war auch der Vorjahressieger Berthold Wagner, der mit seiner Geschichte „Zum Teufel mit der Welt“ erneut die Finalrunde erreichte. Hier trug er gekonnt und mit Ironie die Fortsetzung der ersten Geschichte vor. „Die Himmelhölle“ erzählt von einem Selbstmörder, der im Himmel ankommt. Den findet er allerdings nicht so vor, wie er ihn sich vorgestellt hatte und so begibt er sich auf die Suche nach dem Grund. Wagner landete mit seinen Beiträgen auf Platz eins. Er überzeugte das Publikum nicht nur durch seine Texte, sondern auch durch seine Bühnenerfahrung und gewann somit 50 Euro. Den 2. Platz, der mit 30 Euro dotiert war, belegte Melo Sobirey. Platz drei ging an Fabian Bender, der in der Vorrunde Szenen schilderte, die sein Herz berühren.

Moderiert wurde die rund vierstündige Veranstaltung von Sänger und Stadtlegende Tlako Mokgadi. Die Pausen füllte Berthold Wagner mit Songs aus seinem neuen Programm. Der Poetry Slam ist eine Zusammenarbeit des Kulturringes und der Jugendförderung der Stadt Altena. Zum Bedauern von Barbara Langos und Harald Thöne war diese Veranstaltung mit etwa 50 Zuschauern nicht ganz so gut besucht wie die vorherigen. Vielleicht lag das am Druckfehler auf dem Flyer – hier hatte sich nämlich ein falsches Datum eingeschlichen. ▪ Susanne Loewen

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