"Hier muss was passieren!"

Vor scharfer Kurve: Zebrastreifen am Schützenplatz Evingsen gewünscht

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Marcel Madiwe (4.v.l.) wünscht sich in Höhe der scharfen Kurve am Schützenplatz in Evingsen einen Zebrastreifen. Ihm hörten Frank Walther, Florian Splitt-Meyer, Bernhard Diel und Evingsens Ortsvorsteher Thomas Schmitz (v.l.) interessiert zu.

Altena - „Hier muss etwas passieren! Die Situation vor der scharfen Kurve auf Höhe des Schützenplatzes Evingsen ist für Fußgänger, ganz besonders Kinder und ältere Menschen, echt gefährlich.“ Das sagt Marcel Madiwe.

Der Pächter des Landmarktes holte deshalb am Donnerstagabend Ordnungsamts-Chef Frank Walter, seinen Kollegen Florian Splitt-Meyer und die Kommunalpolitiker Thomas Schmitz (SPD) sowie Bernhard Diel (FDP) vor Ort. „Hier ist es unübersichtlich und viele Verkehrsteilnehmer sind nach meinem Eindruck zu schnell unterwegs“, untermauerte Madiwe seine Sorgen.

Viel zu schnell

Seine Idee deshalb: Das Anlegen eines Zebrastreifens, um die Situation zu entschärfen. Ortsvorsteher Thomas Schmitz: „Die Kurve ist ein Problem“ und auch Bernhard Diel stellte fest: „Lebensgefährliche Szenen spielen sich hier ab, so wurde mir berichtet.“ Er erinnerte insbesondere an die stetige Nutzung des Schützenheimes und eine entsprechende Publikumsfrequenz. Madiwe bemängelte im Umfeld der Kurve „zu wenig Licht“ aber auch, dass beispielsweise direkt in der Kurve an der Böschung zum Schützenplatz ein Gehweg „plötzlich in einer Wiese endet“.

Im Nirgendwo

Weiter unten stehe eine mächtige Stützmauer, wenn man aus dem Oberdorf Evingsen komme und in Richtung Altena fahre. Dort gebe es auf viele Meter überhaupt keinen Gehweg, nur eben gegenüber und das noch ziemlich schlecht beleuchtet. „Alles Dinge, die die Sicherheit hier nicht gerade erhöhen.“ Er stelle immer wieder fest, dass besonders Senioren nach dem Einkauf so ihre liebe Not hätten. Frank Walther, Ordnungsamt, erinnerte daran, kein Verkehrsplaner zu sein.

Zudem befinde sich die Straße im Eigentum von Straßen.NRW.

Verkehrsplaner gefragt

Er fragte, ob nicht ein Politiker Kontakte zu Verkehrsplanern hätte, die man nutzen könnte. Offen sei man auch für Überlegungen, den Gehweg, der im Grün endet, vielleicht zu verlängern. Ob Lichtsignale in Richtung Verkehrsteilnehmern oder eine Warnbeschilderung etwas ändern könnten, müsse man prüfen.

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