Startschuss für Ladenlokale

Die Handwerker geben sich an der Lennestraße die Klinke in die Hand. Allein zwei neue Geschäfte mit Bekleidung entstehen hier. Links siedelt sich ein neuer Optiker an. -  Foto: Keim

Altena -  Es ist kaum zu übersehen – in der Innenstadt tut sich was. An vielen Stellen, aber derzeit insbesondere im Bereich der oberen Lennestraße. Passanten können eine Galerie von Handwerkerfahrzeugen bewundern.

Die Liste der beteiligten Branchen nach den Beschriftungen auf den Fahrzeugen liest sich wie die „Gelben Seiten“ der Schönheitskuren für Immobilien: „Montagen von A - Z“, „Bauelemente - Innenausbau“, „Elektro“, „Malerfachbetrieb“ und noch einmal „Bauelemente“. Auf einer überschaubaren Strecke von nicht einmal 100 Metern oberhalb des Hauses Lennestraße 63 (Ledershop) waren am Mittwochvormittag sechs, teilweise sieben Vertreter dieser Handwerkerflotte zu sichten. Gerüste sind montiert und zeugen davon, dass sich an gleicher Stelle nicht nur innen, sondern auch außen etwas tut. Ladenlokale werden mit neuem Leben gefüllt.

Eines dieser Ladenlokale hat Christian Kurz angemietet, der Inhaber des Schuhhauses Hüttemeister. Gleich vis á vis gegen von seinem Stammgeschäft sind die Handwerker tätig, um im Haus Lennestraße 58 neue Verkaufsräume zu schaffen. Gestern konzentrierten sich die Arbeiten noch auf die Wiederherstellung der Fassade, nachdem die einstigen Bürofenster auf die Maße ansehnliche Schaufenster vergrößert worden waren. Bis zur Eröffnung des Burgaufzuges soll hier auf einer Verkaufsfläche von 150 Quadratmetern eine Shopping-Gelegenheit für Damenoberbekleidung geschaffen werden.

Frohe Kunde gibt es aber auch für die Herren der (Mode-)Schöpfung. Nur ein paar Schritte weiter wird in jenem Ladenlokal, das heute noch der Salon „flhair“ nutzt, ein weiteres Geschäft für Oberbekleidung entstehen. Hier soll in erster Linie an Mode für junge und jung gebliebene Männer gedacht werden. Markenstichwort: „Jack & Jones“. Initiatorin dieser Geschäftsidee ist Petra Piekny, die hier mit ihrer Tochter Sina zu Werke gehen wird. „Die Idee dazu hatten wir schon vor einigen Jahren“, verrät die Geschäftsfrau. Jetzt aber sei die Gelegenheit gekommen. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Der Name steht mit „P&P sixty fashion“ schon fest.

Auch hier soll es noch vor der Burgaufzug-Eröffnung losgehen. - Von Thomas Keim

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