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Zahl der Wohnungen in Altena nimmt ab

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Von: Markus Wilczek

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Ein Baustellenschild und Baukräne im Münchner Stadteil Freiham.
Während landesweit die Zahl der Wohnungen zuletzt um mehr als 5 Prozent angestiegen ist, gibt es in Altena weniger Wohnungen. © Carsten Hoefer/dpa

Die Stadt Altena ist eine von nur zwei Kommunen in Nordrhein-Westfalen, in denen die Zahl der Wohnungen Ende vergangenen Jahres niedriger war als im Jahr 2010.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt am Dienstag mitteilte, ging die Zahl der Wohnungen in der Burgstadt in diesem Zeitraum um 3,4 Prozent zurück. Die zweite Kommune mit einer Negativentwicklung bei der Wohnungsanzahl ist Bergneustadt im Bergischen Land (-0,7 Prozent).

Landesweit ist die Zahl der Wohnungen von 2010 bis 2021 um gut 5 Prozent auf 9,2 Millionen gestiegen. Für Altena gilt dies nicht. Gab es hier laut IT.NRW zum 31. Dezember 2010 noch 10 208 Wohnungen, waren es zum 31. Dezember 2021 nur noch 9 863. Leicht rückläufig war in diesem Zeitraum auch die durchschnittliche Einwohnerzahl je Wohnung, die von 1,8 auf 1,7 zurückging. Der Landesschnitt liegt hier bei 2,0 Personen.

Knapp 90 Quadratmeter Wohnfläche

Unter dem NRW-Wert liegt die Burgstadt auch bei der durchschnittlichen Wohnfläche je Wohnung. Im Land liegt diese Zahl bei 90,7 Quadratmetern, in Altena bei 88,9. Im Schnitt verfügt hier jede Wohnung über 4,5 Zimmer (2010: 4,4 Zimmer). Die größten Wohnungen des Landes wurden in den eher ländlichen Kommunen Stemwede (130,5 Quadratmeter), Heek (127,0 Quadratmeter), Hille (126,8 Quadratmeter) und Selfkant (126,3 Quadratmeter) ermittelt. In den Städten Gelsenkirchen (75,2 Quadratmeter), Duisburg (76), Aachen (76,3) und Düsseldorf (76,5) waren die Wohnungen am kleinsten.

Den stärksten Anstieg der Wohnungszahlen seit 2010 ermittelten die Statistiker für die Gemeinde Südlohn (plus 18,7 Prozent), die Stadt Wassenberg (plus 18,6 Prozent) und die Gemeinde Gangelt (plus 18 Prozent). Alle drei Gemeinden liegen an der Grenze zu den Niederlanden.

Plus in Nachrodt-Wiblingwerde

In Nachrodt-Wiblingwerde erhöhte sich die Zahl der Wohnungen seit Ende 2010 um 3,1 Prozent von 3 114 auf zuletzt 3 194. In der Doppelgemeinde leben im Schnitt in jeder Wohnung 2,0 Personen. Und dies auf einer Wohnfläche von 98,4 Quadratmetern.

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