1000 Kisten auf dem Weg nach Pinsk

Über vier Stunden schleppten und karrten die Helfer, um die 1000 Kisten im Lkw zu verstauen. Foto: Hornemann

Altena - 100 Paletten mit jeweils zehn Kartons haben die ehrenamtlichen Unterstützer der Städtepartnerschaft Pinsk am Donnerstag auf einen Lkw-Anhänger des weißrussischen Unternehmens Beltrans verladen. Sobald der Zoll sein Okay gegeben hat, können die Hilfsgüter an die Familien verteilt werden.

Darum kümmert sich eine Behinderteneinrichtung in der Partnerstadt. Mitglieder des weißrussischen Militärs werden dabei helfen, den Lkw zu entladen. Altenaer, die ihre Spenden gezielt befreundeten Pinskern zukommen lassen, haben das auf ihren Paketen vermerkt und auch die 15 Euro Frachtgebühr gespendet. Damit ist immerhin ein Teil der Gesamtkosten des Transports von 1800 Euro gedeckt. „Um den Rest zu finanzieren, basteln und backen wir ja das ganze Jahr“, berichtet Ulla Klüppel, Initiatorin der Ferienfreizeit für Pinsker Kinder.

"Rückspiel" hilft mit

Sie ist auch ständiger Gast in der Kleiderkammer über der Dahler Schreinerei Frank, wo mittwochs die allgemeinen Sachspenden sortiert werden. Geordnet und in Kisten gepackt gehen auch diese Hilfsgüter auf Reise. Bedacht werden kranke Pinsker, kinderreiche Familien und Menschen, die zu wenig Geld haben, um das tägliche Leben zu bestreiten. Unterstützt wird die Helferinitiative auch von der Organisation „Rückspiel“, die aufbereitetes Spielzeug gespendet hat. Außerdem werden auch Pflegeprodukte und Rollstühle ausgeliefert - Güter, die kaum in Pinsk erhältlich sind.

Auch neue Altenaer haben sich bereits für die Pinsk-Hilfe begeistern können: Neu im Helferteam ist ein Flüchtling aus dem Irak.

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