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Schon mehr als 150 Wünsche

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Von: Jona Wiechowski

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Khunav Omer, Mitarbeiterin des Integrationsbüros, ist eine der Ansprechpartnerinnen für die Wunschbaumaktion der Stadt Altena, die in diesem Jahr auf eine besonders große Resonanz stößt. Über 150 Kinder haben Wünsche geäußert.
Khunav Omer, Mitarbeiterin des Integrationsbüros, ist eine der Ansprechpartnerinnen für die Wunschbaumaktion der Stadt Altena, die in diesem Jahr auf eine besonders große Resonanz stößt. Über 150 Kinder haben Wünsche geäußert. © WESEMANN

Der Altenaer Wunschbaum hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu einem echten Selbstläufer entwickelt. In diesem Jahr ist die Resonanz besonders groß auf die Aktion von der Stadt Altena und der Altenaer Baugesellschaft (ABG). Vor der offiziellen Frist am Freitag waren schon mehr als 150 Wünsche eingegangen. „Wir brauchen dringend Spenderinnen und Spender, die einen Wunsch übernehmen möchten“, sagt Anette Wesemann vom Integrationsbüro.

Altena – 2017 gab es die Aktion das erste Mal. Inzwischen hat sie sich herumgesprochen. Kinder bis 16 Jahre aus einkommensschwächeren Familien konnten auf Karten ihre Wünsche schreiben und diese an den Baum im Altenaer Rathaus hängen. Alternativ konnten Wünsche auch per Telefon, WhatsApp oder E-Mail an das Integrationsbüro geschickt werden. Dass das in diesem Jahr mehr getan hätten als etwa im vergangenen Jahr, liege auch an den ukrainischen Familien, die wegen des Krieges in ihrer Heimat in die Burgstadt gekommen sind, erklärt Wesemann.

Die Wünsche der Kinder durften den Wert von 15 Euro nicht überschreiten und befinden sich alle in den Kategorien Buch, Spielzeug oder Überraschung. Besonders beliebt sei in diesem Jahr „irgendwas zum Spielen“, wie Wesemann berichtet. Nur wenige Kinder würden explizit schreiben, was sie haben wollten. Für die über 150 Wünsche werden jetzt Wunscherfüller gesucht. Anette Wesemann hofft, dass alle Wünsche von Spendern erfüllt werden können. Alternativ gebe es noch andere Möglichkeiten, alle Karten abzuarbeiten, erklärt sie und blickt auf die Altenaer Baugesellschaft, die als Projektpartner mit im Boot ist. Wesemann verspricht: „Kein Kind wird in die Röhre gucken.“

Wer einen Wunsch im Wert von 15 Euro erfüllen möchte, meldet sich im Integrationsbüro. Dort kann man sich persönlich, per Mail, am Telefon oder per WhatsApp einen Wunsch aussuchen. „Die Wünsche sind mit Nummern versehen“, erklärt Wesemann. Diese Nummern müssen dann auf das Päckchen geschrieben und bis zum Freitag, 9. Dezember, im Rathaus abgegeben werden. Wesemann weist darauf hin, dass Päckchen auch bei der Poststelle im Rathaus abgegeben werden können. Die befindet sich am unteren Rathauseingang, Lüdenscheider Str. 22, und ist montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Am Dienstag und Mittwoch, 20. und 21. Dezember, werden die Geschenke dann an die Familien ausgeben. „In der Zeit von 10 bis 14 Uhr geben wir die Geschenke im Zimmer 1 und 2 Im Rathaus an die abholenden Familien. Wichtig dabei ist die Geschenkenummer mitzubringen“, erläutert Khunav Omer vom Wunschbaum-Team. Die entsprechenden Nummern haben die Kinder bei der Wunschabgabe bekommen.

Kontakt: Die Verantwortlichen der Wunschbaum-Aktion sind im Rathaus (Lüdenscheider Straße 22), telefonisch (0 23 52/ 209 225), per WhatsApp (01 60/92 12 63 35), sowie per E-Mail (k.omer@altena.de, d.becker@altena.de, a.wesemann@altena.de) erreichbar. Auch Geldspenden sind möglich an die IBAN DE80 4585 1020 0080 0558 82 (Stadt Altena Stellwerk).

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