SPD-Kritik entbehrt jeder Grundlage

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Rektor Wolfgang Wilbers vor einer Stundentafel aller drei Grundschulteilstandorte im Gespräch mit einer Kollegin.

Altena - Wolfgang Wilbers kontert erneut SPD-Kritik. Das Vorgebrachte sei: "Unqualifiziert und absolut unwahr.

Ich habe genau Buch geführt“, sagt Wolfgang Wilbers. „Den ersten Elternkontakt, die erste Ansprache einer Mutter in Sachen Zukunft des Teilstandortes Evingsen der Gemeinschaftsgrundschule Altena, gab es am Rande einer Sitzung des Fördervereins der Schule. Das war am 16. April 2015.“ Damals habe er um Ruhe und Gelassenheit gebeten und gesagt, sowohl die Schulleitung als auch die Stadt und die Schulaufsicht machten sich Gedanken. Seine Auskunft basierte damals im wesentlichen auf der noch heute auf der Stadt-Internet-Seite einsehbaren „schulfachlichen Stellungnahme“ der Schulaufsicht.

Schulaufsicht

Die hatte nämlich bereits am 10. Februar 2014 dazu geraten, die Schule nicht, wie bisher geplant, erst 2016/2017 auslaufen zu lassen. (Das AK berichtete). Wilbers, gestern noch einmal auf die SPD-Vorwürfe angesprochen: „Es gab am 11. Januar 2016 eine Besprechung mit den Vorsitzenden der Klassenpflegschaften und am 21. Januar 2016 eine gemeinsame Sitzung der Pflegschaften. Beide Male habe ich die Elternschaft nur beraten, ihnen alle Fakten aufgezeigt. 

Die Eltern hatten immer die freie Entscheidung.“ Noch einmal verbat sich Wilbers Unterstellungen, er habe Klassenfahrten verbieten wollen oder mögliche Unterrichtsausfälle als Druckmittel eingesetzt. „Das trifft sich nicht zu, ist unqualifiziert und unwahr.“ Der Pädagoge erneuerte seine Kritik, Reiner Kemmerling und die SPD hätten das frei erfunden. Im übrigen: Die Sozialdemokraten hätten Schulbesichtigungen und -führungen in der gesamten Stadt durchgeführt.

SPD hat sich Gespräch verweigert

 „Nur mit mir hat keiner das Gespräch gesucht.“ Wie bereits in der Schulausschusssitzung am Mittwoch gesagt, gäbe es dienstrechtliche Vorgaben in Sachen Aufsichtspflicht, Personalstärke und auch Sicherheitsaspekte zu bedenken. „Mein und das Ziel der Kollegen ist einzig nach wie vor, den Kindern einen geregelten Unterricht zu ermöglichen. Es geht um das Wohl der Kinder, nur das steht im Vordergrund!“

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