ABG konzentriert sich auf Altena

Die Pflege des Bestandes, hier am Breitenhagen, ist der Baugesellschaft wichtig.

Altena -  Die Altenaer Baugesellschaft AG (ABG) hat zum Jahreswechsel ihren gesamten Wohnungsbestand in Werdohl veräußert.

Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Käufer ist ein Investor aus Berlin, der vorerst nicht genannt werden möchte. Über den Kaufpreis für die insgesamt 250 Wohnungen wurde Stillschweigen vereinbart, es dürfte sich aber auf jeden Fall um einen Millionenbetrag handeln. Mit einem Teil der Einnahmen wurden Schulden abgebaut, der Rest diene der Steigerung der Liquidität, damit weitere Investitionen in den Bestand möglich seien, hieß es gestern.

Mit dem Verkauf der Häuser in Werdohl folge die Baugesellschaft „ihrer Strategie, sich auf den Altenaer Wohnungsmarkt zu konzentrieren“, heißt es in einer knappen Mitteilung des Unternehmens. Es besitzt in Altena rund 2000 Wohnungen und unternimmt seit Jahren erhebliche Anstrengungen, diesen Bestand aufzuwerten. Allein im Jahr 2015 würden rund drei Millionen Euro investiert, verriet ABG-Vorstand Joachim Effertz. Größtes Projekt ist der Anbau von Aufzügen an die Wohnblocks an der Straße am Lennestein. Wohnblocks am Breitenhagen, die die ABG erst vergangenes Jahr gekauft hat, bekommen eine neue Dacheindeckung, am Knerling wird das Fassadenprogramm fortgesetzt. Auch auf ganz neue Pfade wagt sich das Unternehmen: An der Hugo-Borbeck-Straße lässt es erstmals eine Pelletheizung in ein Mehrfamilienhaus einbauen. - Von Thomas Bender

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