Großer Sachschaden / Rahmedestraße wieder frei

Wohnhausbrand in Altena - Feuerwehr rettet Katze und Hund

+
Feuer am Drescheider Berg. Keine Person wurde verletzt.

[Update, 19.59 Uhr] Altena - Sirenenalarm in Altena am Montag gegen 16 Uhr. Die Wehr wurde zum Drescheider Berg gerufen. Dort brannte es in einem Wohnhaus.

Gegen 15.50 Uhr wurden die Löschzüge 1 und 3 mit dem Stichwort „Feuer zwo“ alarmiert. Vom Mühlendorf, aus der Freiheit und vom Knerling rückten die Einheiten an, außerdem aus dem Rahmedetal, von Rosmart und vom Drescheid.

Drei Trupps drangen in die brennenden Räume im ersten Obergeschoss ein und machten sich zunächst auf die Suche nach Menschen, da anfangs unklar war, ob sich vielleicht noch eine Person in dem Gebäude aufhielt. Obwohl das Feuer sich rasend schnell ausbreitete, konnte sich eine Mutter mit ihren zwei Kindern selbst ins Freie retten und auch den Bewohner der Dachgeschosswohnung warnen.

Die Feuerwehr übergab die gerettete Katze im Wäschekorb an ihren Besitzer

Zunächst galt ein Hausbewohner als vermisst, die Situation klärte sich aber schnell auf, es befand sich keine Person mehr im Gebäude. Allerdings rettete die Feuerwehr einen Hund aus dem Keller und eine Katze aus dem Dachgeschoss des Gebäudes. Sie wurde nach einem kurzen Versteckspiel in einem Wäschekorb gefangen und dann ins Freie gebracht, wo sie ihrem Besitzer übergeben werden konnte.

Auch von der Rückseite des Gebäudes machten sich die Feuerwehrmänner daran, den Flammen zu Leibe zu rücken. Die Fenster waren geborsten, die Rollläden geschmolzen und es quoll dichter Rauch aus der Wohnung im ersten Oberschoss. Das Feuer wurde schnell von mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz unter Kontrolle gebracht. Unter anderem wurde über eine tragbare Steckleiter von außen in der Wohnung gelöscht. Anschließend wurden die betroffenen Räume noch auf Glutnester untersucht und mit Hilfe eines motorgetriebenen Lüfters vom Rauch befreit.

Nach ersten Erkenntnissen ist der Brand in der Küche ausgebrochen. Die Ursache ist aber unklar. Nach Die Kriminalpolizei ermittelt.

Insbesondere in der Brandetage, aber auch im Dachgeschoss sind die Schäden laut Feuerwehr erheblich. Die Wohnungen im Gebäude sind nicht bewohnbar, so Feuerwehr-Pressesprecher Patrick Slatosch. Die Bewohner, hieß es nach dem Einsatz, hätten jeweils Unterkünfte gefunden. Neben 40 Feuerwehrleuten waren am Drescheider Berg Einsatzkräfte von Polizei, Rotem Kreuz und Ordnungsamt vor Ort.

Die Wehr hatte Schwerstarbeit zu leisten.

Auf der gesperrten Rahmedestraße gab es durch den Feuerwehreinsatz erhebliche Verkehrsbehinderungen und lange Rückstaus in beide Richtungen. Erst kurz nach 17 Uhr konnte die Straße wieder freigeben werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare