AT Wire schafft sich mehr Platz

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Ümit, Ilhami und Cihan Atalay mit den Plänen für die neue Halle. ▪

ALTENA ▪ Die Firma wächst und wächst. Damit AT Wire weiterwachsen kann, hat Inhaber Ilhami Atalay jetzt das Nachbarhaus, Auf der Böcke 42, und das Grundstück links daneben gekauft. Momentan sind dort die Bagger im Einsatz.

„Wir werden die rund 1400 Quadratmeter große Fläche begradigen“, erklärt Ilhami Atalay auf Anfrage. Dringend benötigte Parkplätze sollen dort zunächst geschaffen werden. Aber: Die Pläne für eine neue Produktionshalle gibt es schon, auch die Bauvoranfrage. Und: „Wir dürfen dort bauen“, sagt der AT Wire-Chef. Wann, das stehe noch nicht genau fest. Denn: „Bei uns gibt es einen Spruch: Wenn man das Wasser noch nicht sehen kann, sollte man die Hose noch nicht hochkrempeln.“ Atalay will auf jeden Fall die wire, die vom 26. bis 30. März in Düsseldorf stattfindet, abwarten, um die Entwicklung auf dem Markt abzuschätzen.

Die Firma AT Wire gründetete der heute 40-Jährige vor zehn Jahren. Im Ein-Mann-Betrieb produzierte er seine Drahtprofile zunächst in Letmathe. Recht schnell brauchte er mehr Platz und fand „diese Bruchbude“, wie er selbst sagt, auf der Böcke in Evingsen. Er restaurierte sie, nutzte 240 Quadratmeter selbst und vermietete den Rest. Irgendwann brauchte er wieder mehr Platz – die Mieter mussten raus. Heute produziert Atalay im gesamten Komplex, auch die Verwaltung befindet sich in dem Gebäude – insgesamt beschäftigt er 30 Mitarbeiter. Darunter seine beiden Söhne Ümit (21) und Cihan (20). Und Atalay will die Beschäftigtenzahl noch erhöhen. Er sucht einen Auszubildenden zum Drahtzieher und diverse Kaufleute. Sein Jahreumsatz: rund drei Millionen Euro.

Auch in der türkischen Heimat ist Atalay aktiv: „Ich habe in Instanbul eine Tochterfirma gegründet. Dort fertigen wir für den türkischen Markt mit Vormaterial aus Europa.“ Das Werk wird er während eines Betriebsausflugs im Mai seiner Belegschaft zeigen. ▪ Von Ilka Kremer

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