Grandioser Abschluss mit dem MJO

MJO spielt bei Wire on Fire
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Toll beleuchtet war die improvisierte Bühne vor dem Drahtmuseum.

Ob es „Wire on Fire“ nächstes Jahr wieder geben wird, konnte Handke auf Nachfrage noch nicht sagen. Fest steht jeedenfalls, das die Veranstaltungsreihe des Märkischen Kreises ein Erfolg war.

Am Samstag folgte der dritte Streich: Auch der letzte „Wire on Fire“-Abend war komplett ausgebucht. Gut 20 Musiker des Märkischen Jugendsinfonieorchesters (MJO) sorgten zum Abschluss der Veranstaltungsreihe mit klassischer Musik für ein hörenswertes Finale.

Unter dem Vordach des Drahtmuseums hatten sich die Musiker aufgebaut. Davor stand Dirigent Thomas Grote auf einem kleinen Podest — erst mit schwarzer Weste, dann mit Fliege im weißen Jackett. Die jungen MJO-Mitglieder spielten Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart und François-Joseph Gossec.

Querschnitt durch die Welt des Musicals

Den Abschluss feierte die Auswahl des sonst 60 bis 80 Musiker starken Orchesters mit einem großen Querschnitt durch die Musical-Musik von „My Fair Lady“, komponiert von Frederick Loewe. Die gut 80 Gäste bedankten sich mit reichlich Applaus, einige gaben stehende Ovationen. „Bravo!“, lobte ein Zuhörer.

Dass die Voraussetzungen für dieses Konzert alles andere als ideal waren, war den Musikern nicht anzumerken. Für das Programm am Samstag gab es exakt einen gemeinsamen Probentermin – und zwar einen Tag davor am Freitag, erzählte Grote. Sonst studiert das Orchester sein Programm in zwei jährlichen Arbeitsphasen ein. „Die letzte war vor eineinhalb Jahren“, sagte Grote im AK-Gespräch mit Blick auf die Corona-Beschränkungen. Die nächste Phase ist für Oktober geplant und die Hoffnung groß, dass diese auch stattfinden kann.

Pauken in Lüdenscheid ausgeliegen

Einen großen Dank richtete der Dirigent an die Lüdenscheider Musikschule, die die Pauken für diesen Abend zur Verfügung gestellt hatte. Denn das Hochwasser Mitte Juli hatte auch das MJO-Instrumentenlager getroffen.

Spektakuläre Feuershows beendeten die Abende.

Richtig zur Sache ging es nach kurzer Umbaupause mit den „Firelovers“ von Clowns & Company, die am Samstag ihre insgesamt sechste Feuer-Show am Drahtmuseum lieferten. Zu schneller Musik bewegten die Lüdenscheider Künstler ihre brennenden Konstruktionen. Eine Künstlerin ließ gleich drei Hula-Hoop-Reifen um sich kreisen, die alle in Flammen standen. Teilweise bekamen die Zuschauer die Hitze richtig zu spüren. Höhepunkt: Ein Mitglied des Ensembles hatte mehrere Fontänen in den Händen und erleuchtete das Vordach des Drahtmuseums. Ein beeindruckendes Bild!

Keine Frage: Die „Wire on Fire“-Reihe, organisiert vom Märkischen Kreis, war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. „Wir sind sehr zufrieden“, zog Martina Handke vom Fachdienst Kultur und Tourismus des MK am Samstagabend ein Fazit. Drei Veranstaltungen gab es, die immer andere Gäste angesprochen haben und allesamt ausverkauft waren.

Ob es „Wire on Fire“ nächstes Jahr wieder geben wird, konnte Handke auf Nachfrage noch nicht sagen.

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