Interkommunales Gewerbegebiet Rosmart: Anbindung an Schnellbus-Linie kommt

Es wird weiter gebaut

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René Brehm (rechts) berüßte in seiner Kletterwelt die Chefetage der Märkischen Gewerbepark Rosmart GmbH. Von links: Sara Schmidt, Andreas Haubrichs, Marcel Krings, GWS-Chef Jochen Schröder und Holger Moeser.

Altena - Im Gewerbepark Rosmart ist schweres Gerät im Einsatz: Zwei neue Erschließungsstraßen werden gebaut, um die unmittelbar bevorstehende Ansiedlung neuer Firmen und des Feuerwehrzentrums des Märkischen Kreises zu ermöglichen. Die Arbeit an einer weiteren Straße werde in Kürze beginnen, kündigte Lüdenscheids Wirtschaftsförderer Holger Moeser am Donnerstag an. Er ist einer der vier Geschäftsführer der Gewerbepark Rosmart GmbH.

Das interkommunale Unternehmen wird von den Städten Altena, Werdohl und Lüdenscheid getragen, beim operativen Geschäft hilft die Kreis-Tochter GWS. Dort ist Marcel Krings für das Gewerbegebiet zuständig. Bei einer Informationsveranstaltung für bereits ansässige und an Flächen im Gewerbegebiet interessierte Firmen informierte er über den Stand der Vermarktung:

40 Hektar

40 Hektar groß ist das Gewerbegebiet, 25 Hektar sind bereits verkauft oder verbindlich reserviert. Aktuell bauen im Gewerbepark unter anderem die Repetaler Kunststoff-Color und die Elbik-Stanztechnik. Die Lüdenscheider Firma Schulte Elektrotechnik steht sozusagen in den Startlöchern. Die Gesellschafter des interkommunalen Gewerbegebietes sind zuversichtlich, was die weitere Vermarktung angeht. „Uns erreichen im Moment regelmäßig Anfragen“, sagte Moeser. Krings berichtete, dass auch kleinere Flächen gefragt seien, zum Beispiel von Handwerksbetrieben.

Schweres Gerät ist derzeit im Gewerbepark Rosmart unterwegs. Dort steht die Ansiedlung neuer Firmen unmittelbar bevor.

Die könne der Gewerbepark im Moment wegen der Tiefe der vorhandenen Grundstücke (bis zu 100 Meter) nicht bieten, hier arbeite man aber an kreativen Lösungen. So sei es denkbar, dass sich mehrere Betriebe ein Grundstück teilen und die Erschließung durch interne Absprachen regeln. Moeser sagte aber auch, dass man anfangs mit einer deutlich schnelleren Vermarktung der Flächen gerechnet habe und dass die GmbH deshalb froh sei, dass Änderungen bei der Erschließung aktuell zu Einsparungen führten. Die Firma Gerhardi hat zwar den Vertrag noch nicht unterschrieben, es gilt aber als sicher, dass auch sie in den Gewerbepark zieht.

Problem

Auf ein damit zusammenhängendes Problem machten Inhaber bereits ansässiger Firmen aufmerksam: Schon jetzt gebe es auf der Brunscheider Straße bei hohem Verkehrsaufkommen (etwa bei Schichtwechsel der Firma Kostal) erhebliche Probleme, vor allem im Bereich der Autobahnauffahrten. Die dortigen Ampel-Provisorien seien so ungünstig getaktet, dass sich lange Staus bilden. Teilweise reichen sie bis auf die Autobahn zurück, berichteten die Rosmarter Unternehmer. Sie befürchten, dass sich die Situation bei Ansiedlung weiterer Firmen verschärfen wird. Moeser informierte sie darüber, dass die Lüdenscheider Verwaltung derzeit an der Optimierung aller Ampeln im Stadtgebiet arbeite und dabei sicherlich auch dieses Problem auf den Tisch komme.

Linie S II verbindet

Bald kann man auch mit dem Schnellbus zur Arbeit fahren: Die Linie S II verbindet über den Höhenweg Lüdenscheid mit Werdohl, in den Spitzenzeiten fährt sie im 30 Minuten-Takt. Ab August werde sie - zunächst testweise - auch eine im Bereich des Kreisels noch neu zu schaffenden Haltestelle anfahren, berichteten Moeser und Krings. Das ist vor allem im Sinne von Renè Brehm, der seit knapp zwei Jahren mit seiner Kletterwelt Sauerland im Gewerbepark zuhause ist und der durch die Buslinie auch für Kunden erreichbar wird, die nicht motorisiert sind. Brehm war Gastgeber der Veranstaltung und nutzte die Gelegenheit, sein Unternehmen kurz vorzustellen. Interessant für die Unternehmen:

Firmen-Events möglich

Die Kletterwelt ist nach den Worten Brehms in der Lage, Firmenevents für bis zu 400 Personen durchzuführen. Erste Verabnstaltungen dieser Art hat es mit Firmen aus der Nachbarschaft schon gegeben, die Erfahrungen seien hervorragend gewesen, berichtete einer der Unternehmer. Vorgestellt wurden am Donnerstag auch zwei neue Gesichter: Sara Schmidt ist als neue Wirtschaftsförderin der Stadt Altena in die Geschäftsführung der GmbH aufgerückt, ab Juni wird ihr auch Andreas Haubrichs (Werdohl) angehören.

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