„Es wird kein Schnellschuss“

Thorsten Schick, CDU

ALTENA - Eine Woche nach der NRW-Landtagswahl weiß Thorsten Schick, unterlegener CDU-MdL-Kandidat, noch nicht, „wie es konkret beruflich weitergeht. Ich führe viele Gespräche, habe aktuell einige Optionen und nehme mir aber auch die Zeit dazu. Es wird keinen Schnellschuss geben“, sagte er auf Anfrage.

Der Freie Journalist und studierte Diplom-Kaufmann muss sein Abgeordnetenbüro am Rhein „spätestens bis zum 8. Juni räumen.“ Dann endet auch die Beschäftigung seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin „und eines weiteren Angestellten, den ich mir mit anderen Abgeordneten geteilt habe.“ Dieser junge Mann habe aber gute Chancen, weiter im Landtag beschäftigt zu werden.

Politik betreibt Schick auf jeden Fall weiter. Zum einen in der Funktion als Stellvertretender Bürgermeister seiner Heimatstadt Iserlohn und als sachkundiger Bürger der Union im Kreistag, wo er aktuell den Vorsitz des Polizeibeirates führt. In wie weit er darüber hinaus noch aktiv sein kann, werde seine berufliche Neu-Orientierung zeigen. „Das muss natürlich zusammen passen, ich werde das sorgfältig abwägen.“

Ins finanziell bodenlose fällt der ab 8. Juni dann Landtagsabgeordnete a.D. nicht. „Es gibt vom Land Übergangsreglungen. So wird der Juni weiter voll bezahlt, dann gibt es bei Personen ohne aktuelle Anschluss-Beschäftigung noch Übergangsgelder bis zum Jahresende.“ Das sei im Vergleich zu anderen Landesparlamenten und dem Bundestag verhältnismäßig kurz. „Aber ich will nicht klagen, schaue nach vorn und werde meine Optionen nutzen.“ - job

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