Orkantief Friederike: Wehr besetzt Meldeköpfe / Schulen schließen früher

„Wir haben aus Kyrill gelernt“

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Kyrill hinterließ tiefe Wunden - alles hofft, dass es keine Neuauflage gibt.

Altena - „Wir haben aus Kyrill gelernt!“ - Schnörkellos kommt Stadtbrandinspektor Alexander Grass auf den Punkt. Er hatte gegen 11 Uhr schon Stunden auf der Wache an der Bachstraße verbracht. „Organisieren, koordinieren und dem Team hier helfen“, so seine Botschaft. Alles wartete - auf den Orkan, der hoffentlich Altena verschont...

Und so besetzte die Wehrleitung aus allen Freiwilligen der Züge I, II und III die Lösch- und Gerätehäuser in Dahle, auf Rosmart und an der Wache. „Es sind etwa 40 Feuerwehrleute, die wir angefordert haben“, so Grass. Sie sitzen an sogenannten Disponenten-Tischen und führen feuerwehrintern die Bezeichnung Meldeköpfe. 

Es sei kein Problem gewesen, die Wehrleute, allesamt ehrenamtlich tätig, zu organisieren. „Dafür muss halt die Stadt aufkommen. Die Sicherheit geht vor“, so der Wehrchef und erinnert an den entsprechenden Paragrafen in der Satzung Gefahrenabwehr. 

Ob es wirklich heftig kommt mit Friederike – am frühen Mittag weiß man auch in Altena mehr.  Die Schulen gingen vom Burggymnasium über die Sekundarschule in der Nette und die Grundschulen Breitenhagen, Mühlendorf und Dahle „auf Nummer sicher“. > Hatten schon zum Schulstart viele Eltern aus Sorge ihre Kinder nicht zur Schule geschickt, vermeldete das Burggymnasium, das 300 von 900 jungen Leuten fehlen. > Am Breitenhagen (220 Schüler) fehlte etwa die Hälfte, Dahle schloss gegen 10 Uhr komplett und auch die Sekundarschule am Standort Nette entließ alle Kinder nach Hause. Wo es Probleme gab - etwa in der Betreuung weil die Eltern berufstätig sind - wurden die Kinder zunächst in die Betreuung gegeben. Etwa am Mühlendorf. Dort fehlten von knapp 300 Kindern am Ende nur 40. Aber auch hier war gegen 11 Uhr Schulschluss.

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