Winterspektakulum 2019 / Illumination noch bis zum 27. Dezember

Live-Musik, Feuershows, Akrobatik und Kunsthandwerk auf Burg Altena

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Das Winter-Spektakulum auf der Burg bestach auch durch die fantasievollen Kostüme ihrer Darsteller.

Altena - Wussten Sie, dass die Burg Altena ein Model ist? Und dazu noch dicht umzingelt - beim Winterspektakulum.

Um kurz vor acht Uhr am Samstagabend reichte die Schlange der Besucher, die das Winter-Spektakulum auf der Burg besuchen wollten, vom Eingangstor bis in den Bereich des Unteren Burghofes. Zu diesem Zeitpunkt war der Parkplatz am Langen Kamp schon lange belegt und auch der Bürgerbus immer restlos voll.

Dass die Veranstaltung ein großer Erfolg war und die Gäste in Scharen auf die Burg strömten, ließ sich auch durch die Statistik belegen. Um 18 Uhr zählte Martina Handke vom Fachdienst Kultur & Tourismus bereits 3050 Personen. Zudem blieb bereits Zeit für ein erstes Fazit: „Während wir am Freitag rund 1 200 Besucher hatten, ist der Samstag ja noch nicht vorbei“, so Handke.

Auch Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper zeigte sich angesichts der außergewöhnlich guten Stimmung sehr zufrieden: „Kalte Füße, aber glücklich“, fasste sie ihre Gemütslage zusammen. „Wenn wir die Burg als das Topmodel des Märkischen Kreises bezeichnen, dann wird dieses Topmodel durch die Beleuchtung natürlich noch schöner“, so Dienstel-Kümper.

Skulpturen aus Eis

Die Illumination der Burg wird übrigens noch bis zum 27. Dezember weitergehen. In diesem Zusammenhang dankte die Kreisdirektorin auch den Freunden der Burg Altena und der Märkischen Kulturstiftung - Burg Altena für ihre Unterstützung.

Für die Besucher und vor allem auch für die Kinder wurde an zwei Tagen einiges geboten. Neben Live-Musik, Feuershows und Akrobatik, war auch Kunsthandwerk darunter. Während Steinbildhauermeister Martin Röttger aus Krefeld Skulpturen aus Eis schuf und dabei passenderweise das Säbelzahn-Eichhörnchen Scrat aus dem Film „Ice Age“ zum Leben erweckte, konnten die Gäste bei Gabriele Tatay ihre eigenen Kerzen ziehen.

„Ich weiß auch nicht, was hier los ist“, staunte die Inhaberin der Glühwürmchen Kerzenwerkstatt angesichts des großen Andrangs. Wer zwei Kerzen mit nach Hause nehmen wollte, musste sich allerdings rund 20 Minuten Zeit nehmen. 

Winterspektakulum auf der Burg Altena

Später hatte dann auch noch Nachtwächter Gerd Klimpel seinen Auftritt. Nach Einbruch der Dunkelheit lud er zu einer Fackelführung ein und führte eine große Gruppe rund um die Burg. Hierbei konnten die Teilnehmer auch erfahren, wie die Stadt Altena eigentlich zu ihrem Namen gekommen ist.

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