Heftiger Schneefall

Wintereinbruch: So lief‘s in Altena und Nachrodt

Wintereinbruch: Schnee und Eis in Altena und Nachrodt
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Der Winterdienst räumte zügig die wichtigsten Straßen frei.

Wintereinbruch nach Ostern: Vielerorts ging gar nichts mehr auf den Straßen im MK. Die Lage in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde.

Altena/Nachrodt – Viele Einwohner der Burgstadt und der Doppelgemeinde dürften sich am Dienstagmorgen die Augen gerieben haben: Es lag plötzlich Schnee – und je nach Höhenlage auch reichlich davon. Glücklicherweise gab es aber keine nennenswerten Unfälle – und auch keine Einsätze für die Feuerwehr.

Während auf der A 45 zeitweise nichts mehr ging, Lkw quer standen und auch in Lüdenscheid eisige Straßen für große Gefahr sorgten, ließen sich die Altenaer und Nachrodt-Wiblingwerder nicht überraschen.

Bauhof-Chef: „Wir waren vorgewarnt“

Das gilt insbesondere für den Bauhof. „Wir waren ja vorgewarnt“, sagt Robert Groppe, der Leiter des Bauhofs. Bereits am Donnerstag, vor den Osterfeiertagen, habe er über den Personaleinsatz entscheiden müssen. Aus dem Wetterbericht, der zweimal täglich in der Zentrale in der Brachtenbeck gemeldet wird, sei schon hervorgegangen, dass etwas im Schwange ist. „Natürlich mit einer gewissen Ungenauigkeit“, ergänzt Groppe.

Trotzdem fiel die Entscheidung, eine Feiertagsbereitschaft einzuberufen. Dazu wurden auch Mitarbeiter aus dem Zeitausgleich wieder in Dienst gestellt. „Aber wir haben niemanden aus dem Urlaub geholt“, betont der Bauhofleiter.

Wintereinbruch in Altena und Nachrodt: 15 Mann im Einsatz

So war man gut gerüstet, als der Schneefall einsetzte. Straßenmeister Detlef Kalupka begab sich um 4 Uhr auf Tour zum sogenannten Erkennungsdienst und legte die Einsatzprioritäten fest.

Ganz oben auf der Liste für den Räumdienst standen natürlich die Höhenlagen. „Die üblichen Verdächtigen“, wie Groppe sie nennt und meint damit Wiblingwerde und Veserde, Dahle und Evingsen. Der Räumbetrieb begann um 5 Uhr, „und ab 7 Uhr hatten wir dann die große Mannschaft draußen“, fasst der Chef den Wintermorgen zusammen. Auch die Handstreuer waren unterwegs, um Gehwege zu streuen. 15 Mann waren mit Fahrzeugen unterwegs – oder eben auf den Beinen. Es habe „keine besonderen Vorkommnisse“ gegeben.

Schnee: Ein Auffahr-Unfall in Altena

Erleichtert wurde der Räumdienst dadurch, dass die Fahrzeuge des Bauhofs ohnehin noch im Wintermodus ausgerüstet waren. „Bis zum 15. April ist das so“, berichtet Robert Groppe. Aus gutem Grund, wie sich nun zeigt. Und so „war keine Situation, die uns überfordert hätte“, sagt der Leiter.

Gleiches gilt für die Polizei: Lediglich einen witterungsbedingten Auffahrunfall gab es am Dienstagmorgen (6. April) in Altroggenrahmede aufzunehmen. Verletzt wurde niemand. In die Doppelgemeinde mussten die Beamten nicht ausrücken. Auch für die Feuerwehrkräfte verlief der Wintereinbruch bis Dienstagmittag ohne Einsätze.

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