Wenig Schnee, viel Durcheinander

ALTENA ▪ Eigentlich war es nur ein Hauch von Schnee, der am Montagmorgen auf die Straßen fiel – aber der sorgte für viel Durcheinander im Berufsverkehr. Die B 236 und die Rahmedestraße mussten nach Unfällen zeitweilig gesperrt werden.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 6 Uhr auf der Werdohler Straße in Höhe des Schwarzenstein-Komplexes. Dort geriet ein 19-jähriger Iserlohner mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und prallte gegen eine Hauswand. Zwar entstand dabei nur ein Schaden von 750 Euro, das Auto war aber nicht mehr rollfähig und blockierte beide Fahrspuren.

Folge war eine Vollsperrung der Bundesstraße, bis nach einer Stunde endlich der Abschleppwagen kam. Fatal war, dass in dem sich bildenden Rückstau auch zwei Streufahrzeuge des Bauhofes feststeckten, die ihre Bezirke deshalb erst mit arger Verspätung erreichten.

Wenig später krachte es auf der Rahmedestraße in Höhe der Imra: Ein in Richtung Steinerne Brücke fahrender Verkehrsteilnehmer kam ins Schleudern und prallte gegen ein am linken Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug. In diese Unfallstelle fuhr dann noch ein weiteres Fahrzeug, Folge war ein Gesamtschaden in Höhe von 20000 Euro. Hier war die Fahrbahn so glatt, dass die Polizei die Straße bis zum Eintreffen des Räumdienstes für etwa eine halbe Stunde komplett sperrte.

Zwei weitere Unfälle ereigneten sich am Drescheider Berg. Auf der Drescheider Straße rutschte eine Autofahrerin auf vereister Fahrbahn gegen einen Zaun, auf der Ackerstraße konnte eine 47-Jährige wegen der Glätte nicht mehr bremsen und kollidierte mit einem haltenden PKW. Bei diesen Unfällen entstand lediglich geringer Sachschaden. ▪ ben.-

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