Wimpel der Förderschule „einfach am schönsten“

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„Einfach am schönsten“: Die Wimpelkette der Förderschule Drescheider Berg, die hier von der Kulturrings-Jury präsentiert wird. ▪

ALTENA ▪ Der Sieger des Wettbewerbs „Wimpelketten für das Mittelalterfest“ heißt Förderschule Drescheider Berg. Von acht eingereichten Arbeiten war die der Förderschule einfach die schönste, meinte die Jury. Damit gewinnt die Schule den ersten Preis und der ist dotiert mit 350 Euro. Von Ilka Kremer

Ausgelobt hatte den Wettbewerb der Kulturring Altena. Das Mittelalterfest findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt und zieht viele auswärtige Besucher an. Diese kennen sich in der Regel in der Burgstadt nicht aus. Und so entstand die Idee, die Verbindungswege zwischen Burg Altena, der Innenstadt und der Lennepromenade mit Wimpelketten deutlich zu kennzeichnen, damit sich die Fremden besser zurechtfinden. So rief der Kulturring Kindergärten und Schulen auf, sich am Wimpelketten-Wettbewerb zu beteiligen. Und das wurde gefordert: Die Wimpelkette sollte zehn Meter lang und aus witterungsbeständigem Material sein. Eine Größe für die Wimpel wurde vorgegeben, zudem sollten sie farbenfroh sein und die Motive sollten zum Mittelalter passen.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, so Jury-Mitglied Regine Koopmann. Die Wimpelkette der Förderschule habe gewonnen, weil sie sehr aufwändig gearbeitet wurde: westfälisches Schachbrettmuster, Draht als Verbindungselement, Fransen aus einer alten Landkarte geschnitten. „Die ist einfach schön gemacht“, ist sich die Jury einig.

Der zweite Preis und somit 150 Euro geht an die Grundschule Dahle-Evingsen. Schüler zweier dritter Klassen am Standort Evingsen haben die Stoffwimpel mit selbst kreierten Wappen bemalt. Um besser im Thema zu sein, hatten die Schulklassen eine Nacht in der Jugendherberge der Burg Altena verbracht.„Eine sehr schöne Idee, so die Atmosphäre einzufangen“, wie Jury-Mitglied Willi Prösser sagt. Und den dritten Platz (100 Euro) belegen die Kinder des Johanniter-Kindergartens Altroggenrahmede: Sie brachten ihre Motive auf die Stoffe, malten Burgfräulein, Ritter oder Raben. „Diese Kette ist so richtig von Kindern gemalt“, und genau das gefiel den Juroren.

Aber auch die restlichen fünf Arbeiten werden belohnt: Die Gruppen bekommen als „kleine Anerkennung“ jeweils 50 Euro. „Wir wollen in Sachen Kunst doch gerade die Kinder fördern“, erklärt Kulturringschefin Barbara Langos.

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