Qualitätsoffensive

Willkommen in Südwestfalen: Altena ist dabei

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Seit 17 Jahren gibt es den Altenaer Neujahrsempfang.

Altena - Altena wird an der Qualitätsoffensive „Willkommen in Südwestfalen“ teilnehmen. Das entschied der Rat am Montag einstimmig. Saskia Haardt und Lisa Probian von der Südwestfalenagentur hatten dazu eine kurze Einführung in das Programm gegeben.

„Das ist für uns nichts völlig Neues“, sagte dazu der Bürgermeister. 

Bereits seit Jahren engagiere sich Altena im Arbeitskreis „Wirtschaft für Südwestfalen“ und nimmt ebenso teil an der Werbekampagne „Südwesfalen-Alles echt!“ Dafür wurde die Stadt bekanntlich bereits ausgezeichnet. „Das alles ist sehr positiv für die Region. Südwestfalen bekommt mehr und mehr ein gemeinsames Gesicht“, sagte beispielsweise Lutz Vormann, SPD-Fraktionschef. Und Uwe Kober, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, sprang ihm bei. 

In Richtung Teilnahme an der Qualitätsoffensive stellte er fest: „Wir machen das. Warum sollten wir nicht noch etwas verbessern?“ Bis die Stadt einen neuen Wirtschaftsförderer hat – die Stelle ist ausgeschrieben – bleibt die Mitarbeit an dieser Angelegenheit „Chefsache“, wie Dr. Andreas Hollstein sagte. Ihm zur Seite stehe dabei Gundula Schulze aus dem Rathaus. Einer der neuen Schwerpunkte der Qualitätsoffensive bleibt nach wie vor die Anwerbung und dann intensive Betreuung von qualifiziertem Fach- und Führungspersonal für die Wirtschaft. 

„Neubürger müssen ein Gefühl des ,Herzlich Willkommen-Seins in der Region erfahren, um langfristig hier Fuß fassen zu können“, sagte Saskia Haardt bei ihrem Vortrag. Hollstein erinnerte in diesem Zusammenhang an die seit 17 Jahren stattfindenden Neujahrs-Empfänge der Stadt. Dort kümmere sich die Stadt besonders um Neuzuzügler und weise ihnen Wege, in der Stadt heimisch zu werden. Die Mitarbeit in dem Gremium ist nach Auskunft von Saskia Haardt und Kollegin Lisa Probian zeitlich „überschaubar.“ 

Neben der Teilnahme an zwei bis drei Sitzungen pro Jahr und vielleicht zwei weiteren Arbeitskreisangeboten im Jahr kämen maximale Kosten in Höhe von 15 000 Euro/Jahr auf die Stadt zu. Die sind nach der Höhe der Zuzügler/Jahr gestaffelt. Kurz streifte das Südwestfalen-Mitarbeiter-Duo auch den kürzlich abgehaltenen „Runden Tisch der Willkommenskultur“. 

Hier hätten bereits zum siebten Male kommunale Wirtschaftsförderer und Stadtmarketing-Mitarbeiter ihre Erfahrungen und Ideen ausgetauscht. Das alles mündete in den Projektantrag „Perspektive Südwestfalen 2019“ – auf diese Zeitspanne ist zunächst auch die städtische Mitarbeit am neuen Willkommens-Projekt terminiert

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