Rauchwolke am Dienstagabend aus der Stadt zu sehen

Wieder Waldbrand-Alarm in Altena: Feuerwehr noch immer im Mühlendorf im Einsatz

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Ein 3000 Liter fassendes Tanklöschfahrzeug der Löschgruppe Rosmart wird im Mühlendorf betankt.

[Update 7.40 Uhr] Altena - Die Feuerwehr Altena musste am Dienstagabend wieder zu einem Waldbrand in Richtung "Toter Mann" ausrücken. Seit Samstag ist das Gebiet oberhalb des Gehegden Wegs von Waldbränden betroffen. Diesmal war die betroffene Fläche noch größer zu sein als am vergangenen Wochenende.

Zunächst waren 60 Quadratmeter in Brand geraten, am Sonntagabend weitere 250. Am Dienstagabend weitete sich ein richtiger Großbrand - es ist die Rede von 400 Quadratmetern - aus, der den Einsatzkräften wieder viel abverlangte im unwegsamen und schwer zugänglichen Gelände.

Die Lage am Mittwochmorgen

Am Mittwochmorgen ist die Feuerwehr weiter mit einem Aufgebot von rund 30 Leuten vor Ort, um immer wieder aufflammende Glutnester zu löschen. Gegen 7.30 Uhr wurden die Kräfte der Brandwache, bestehend aus Einheiten der Feuerwehr Iserlohn und der Löschgruppe Rosmart der Feuerwehr Altena, vom Altenaer Löschzug 2 (Dahle und Evingsen) und von der Löschgruppe Rahmedetal abgelöst. Derzeit durchkämmen die Einsatzkräfte die betroffene Waldstelle und suchen nach Glutnester. "Der Einsatz wird noch mehrere Stunden andauern", erklärte die Feuerwehr.

Die Lage am Dienstagabend

Nach ersten Informationen ist die Feuerwehr mit insgesamt zehn C-Rohren im Einsatz und hat schon jetzt Unterstützung der Feuerwehren aus Iserlohn, Lüdenscheid und Plettenberg angefordert.

Es bedarf nämlich eines aufwändigen Pendelverkehrs mit Tanklöschfahrzeugen, um überhaupt ausreichend Löschwasser herbei zu schaffen. 

Aus der Stadt ist die Rauchwolke zu sehen.

Aus den rund 3000 Liter fassenden Tanklöschfahrzeugen muss das Wasser dann noch einmal in kleinere Fahrzeuge umgepumpt werden, die nah genug an die Brandstelle heranfahren können.

Parallel wird an einer etwa zwei Kilometer langen Schlauchleitung vom "Kölschen Joe" gearbeitet, bei der so erhebliche Höhenunterschiede überwunden werden müssen, dass mutmaßlich Pumpen zwischenmontiert werden müssen.

Brütende Hitze macht die Löscharbeiten für die Beteiligten nicht einfacher.

Was das fünfte Feuer im Mühlendorf und das dritte im Bereich "Toter Mann" ausgelöst hat, ist noch völlig offen. Ermittelt wird allerdings in alle Richtungen.

Wir berichten weiter.

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