Zeugen gesucht:

Widerliche Schmierereien an zwei Schulen

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Eher harmlos mutet diese Farbschmiererei an, die ein Sitzmöbel in der Nette "ziert".

Altena - Die Polizei sucht Zeugen für widerlicher Schmierereien, die Unbekannte an zwei Altenaer Schulbebäuden und dort platzierten Sitzmöbel hinterlassen haben. Auch wenn der Fall schon ein paar Tage zurückliegt: Die Polizei ist sicher, "das blieb nicht ungesehen!"

Die Tat liegt schon ein paar Tage zurück. Wie die Polizei erst heute mitteilt, kam es bereits in der Zeit vom 5. bis 8. Juli an zwei Altenaer Schulen zu massiven Schmierereien an Gebäuden und dort platzierten Sitzmöbeln. So beschmierten Unbekannte an der Sekundarschule in der Nette ein Fenster und eine Holzbank auf dem Pausenhof mit grüner und schwarzer Sprühfarbe. Die oder der Täter brachten dabei Worte „mit sexuellem Hintergrund“ auf die Holzbank auf.

Fäkalsprache

Gudrun Reinecke-Bartelt, Rektorin der Schule. „Wir sind sofort tätig geworden. Die Stadt hat umgehend gehandelt und Maler geschickt, die alles beseitigt haben.“ Immer wieder komme es in der Nette vor, dass Farbsprayer Graffitis anbrächten. „Sehen sie dort“, sagte die gestern, „nach den Wo

chenende ist der Schulhof zudem  oft extrem vermüllt“, und wies auf Flaschen, Essensreste und Unmengen von Kippen hin. Obwohl der Hausmeisterr ein waches Auge auf das Treiben abseits des Schulunterrichts halte, sei man weitestgehend machtlos. Die Pädagogin, die trotz laufender Ferien „noch in der Schule zu tun hat“, war froh, „dass die Stadt die Graffitis sofort beseitigt hat. Unsere Schüler waren an dem Tag außer Haus - und das war auch wohl gut so.!

Grundschule Dahle

Am gleichen Wochenende wurden auch an der Westerfelder Straße am Gebäude der Grundschuhle Dahle großflächige Graffiti an die Außenfassade aufgesprüht. Die Polizei: „Dort wurde silbernes Lackspray benutzt, um diffamierende Inhalte aufzusprühen.“ In beiden Fällen fragt die Polizei in Altena: „Wer kann Hinweise zu den Verursachern der Graffiti an den Schulen machen? Hinweise bitte unter Tel. 91 990 an die Wache.“

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