Ausbau von Schallschutz-Elementen der Bahn

Wichtige Verkehrsader im MK gesperrt - Ordnungshüter haben illegale Abkürzung im Blick

Kein Durchkommen: Die Lüdenscheider Straße in Altena ist voll gesperrt.
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Kein Durchkommen: Die Verbindungsstraße im MK voll gesperrt.

Der Verkehr rollt wieder über die B236 in Altena Richtung Werdohl, dafür ist eine andere wichtige Verbindungsstraße nun voll gesperrt. Weil die Umleitung ewig weit ist, haben die Ordnungshüter eine illegale Abkürzung besonders im Blick.

Altena – Am Buchholz steht man auf der Bundesstraße B236 vor der Ampel, hat aber immerhin endlich wieder die Aussicht, in absehbarer Zeit weiterfahren zu können in Richtung Werdohl – oder auch aus der Nachbarstadt kommend nach Altena.

Anders sieht das nun hingegen aus, wenn man auf der B236 (Lüdenscheider Straße) in Richtung Rahmede und Lüdenscheid fahren möchte. Zwar ist diese aus Richtung Fritz-Berg-Brücke kommend als Einbahnstraße wieder befahrbar, aber wenige Meter hinter der Pott-Jost-Brücke ist seit Montag (27. September) Schluss. Auf dem Teilstück bis hin zum ehemaligen Kleinbahntunnel ist die Straße voll gesperrt.

Steinerne Brücke nur für Einsatzkräfte frei

Es habe hinsichtlich der Sperr-Beschilderung ein kleines Anlaufproblem gegeben, das ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes aber zunächst mit eigenen Mitteln lösen konnte. „Es fehlte etwas in der verkehrsrechtlichen Anordnung“, berichtet Ordnungsamtsleiterin Ulrike Anweiler. Das soll aber bis Dienstagmorgen (28. September) durch den Verkehrssicherer von Straßen.NRW behoben werden.

Es gibt nur einen schnellen und kurzen Weg vorbei an der Sperrung, aber der steht dem gewöhnlichen Verkehr nicht zur Verfügung: Die Steinerne Brücke dürfen nur Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei als Ausweichstrecke nutzen, um bei Einsätzen in die Rahmede zu gelangen. Alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen weite Umleitungen über Werdohl und Rosmart in Kauf nehmen. Das sorgt nicht überall in Altena für Verständnis. und Begeisterung.

Tempo 30 an der B236

Dass niemand unbefugt die Steinerne Brücke nutzt, darüber wacht Personal der Bahn, da für die Dauer der Arbeiten ein Bahn-Übergang reaktiviert wurde, der dort vor vielen Jahren bestand. Die Brücke diente nach dessen Stilllegung als Parkraum. Eine Nutzung, die jetzt natürlich auch nicht in Frage kommt. „Da müssen wir natürlich auch kontrollieren“, kündigt die Leiterin des Ordnungsamtes an. Der Weg für die Rettungskräfte müsse jederzeit ungehindert befahrbar bleiben.

Flankierend hat das Ordnungsamt dafür gesorgt, dass zwischen der Pott-Jost-Brücke und dem Haus Lennestein jetzt Tempo 30 gilt. Entsprechende Schilder weisen darauf hin. Auf diesem Abschnitt sollen auch die städtischen Tempo-Messtafeln angebracht werden, berichtet die Ordnungsamtsleiterin.

Lüdenscheider Straße: Baustelle eingerichtet

Im gesperrten Abschnitt der Lüdenscheider Straße (L530) in Richtung Rahmede liegt die Planung und Bauleitung in den Händen von Straßen.NRW. Der Sprecher der Behörde, Andreas Berg, berichtete am Montag (27. September), dass die Baustelle im Laufe des Tages eingerichtet wurde.

Dort müssen auf der zu den Bahngleisen gewandten Seite Lärmschutzwände entfernt werden, die bei Kontrollen beanstandet wurden. Dafür wird ein sehr großer Kran benötigt, der die gesamte Breite der Fahrbahn einnehmen wird. Eine Vollsperrung sei daher unumgänglich. Die Schallschutz-Elemente werden dann mit Hilfe des Krans einzeln herausgehoben.

Es soll später in einem weiteren Schritt – bei einer weiteren Vollsperrung –neuer Schallschutz angebracht werden. Damit, betont der Straßen.NRW-Sprecher, werde man aber warten, bis die Arbeiten an der B 236 im Bereich Buchholz abgeschlossen sind. „Sonst wird der Verkehrsfluss in Altena zu sehr beeinträchtigt.“ Wann das der Fall sein wird, ist derzeit völlig unklar.

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