Bauarbeiten eher abgeschlossen

Wichtige Verbindungsstraße im MK: Vollsperrung fällt eher weg als geplant

Die Steinerne Brücke  in Altena darf nur von Einsatzkräften benutzt werden.
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Diese Brücke darf nur von Einsatzkräften befahren werden. Alle anderen Fahrer müssen weite Umwege nehmen.

Gute Nachrichten für alle Autofahrer: Die Vollsperrung einer wichtigen Verbindungsstraße im MK wird eher aufgehoben als geplant. Dafür wird dann wieder eine andere wichtige Verbindung gesperrt.

Florian Splitt-Meyer vom Ordnungsamt der Stadt Altena hat beobachtet, dass Straßen.NRW mit dem Abbau schadhafter Schallschutz-Elemente an der Stützmauer zwischen Bahn und Landstraße 530 zwischen dem Abzweig zum Selve-Denkmal und dem Kleinbahntunnel offenbar recht gut vorankommt. „Vielleicht“, so Splitt-Meyer am Montag (4. Oktober) werde man dort ja sogar etwas eher als geplant fertig. Ursprünglich war die Vollsperrung dort bis zum 11. Oktober vorgesehen.

Seine Hoffnung hat sich am Dienstag (5. Oktober) bestätigt: Während Straßen.NRW eine vorzeitigen Freigabe der Straße noch nicht bestätigen wollte, kam die gute Nachricht dann einen Tag später. „Die Vollsperrung kann bereits am Freitagabend (08. Oktober.) ab etwa 23 Uhr aufgehoben werden, so dass die Lüdenscheider Straße dann wieder für den Verkehr befahrbar ist“, sagt Julia Ollertz, Pressesprecherin bei Straßen.NRW. „Die Arbeiten zur Demontage der Lärmschutzelemente können somit schneller als geplant abgeschlossen werden.“

Für den Neubau der Lärmschutzwand wird nochmal ein neues Zeitfenster notwendig sein, das aktuell noch nicht feststeht, aber - und auch das ist neu - „diese Arbeiten können dann ohne eine Vollsperrung erfolgen“. Zeitgleich bedeutet die Freigabe der Lüdenscheider Straße: „Die B236, die im Zuge der L530-Baustelle als Umleitungsstrecke aktuell halbseitig befahrbar ist, wird ab Dienstag (12. Oktober) um 8 Uhr wieder voll gesperrt.“

Rettungsweg Steinerne Brücke „hat sich gut bewährt“

Für die Dauer der Bauarbeiten samt Vollsperrung war der einstige Bahnübergang an der Steinernen Brücke reaktiviert worden – ausschließlich für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, damit diese schnell ins Rahmedetal gelangen. „Das hat sich sehr gut bewährt“, berichtet Patrick Slatosch, Pressesprecher der Feuerwehr.

Die Rettungskräfte mussten bereits häufiger Gebrauch von der Sonderlösung machen. Allein am Mittwoch (29. September) sei die Feuerwehr viermal in Richtung Rahmede ausgerückt. Zehn Einsätze habe es seit der Sperrung sicherlich gegeben, hinzu kommen Fahrten des Rettungsdienstes.

Sicherheitsdienst kontrolliert Brücke

Rund um die Uhr sind Kräfte eines privaten Wachdienstes an der Steinernen Brücke vor Ort, damit keine Fahrer diese Abkürzung illegal nutzen und sie für Retter frei bleibt. Sie werden von der Leitstelle in Lüdenscheid per Handy alarmiert, wenn Einsatzkräfte in Richtung Brücke ausrückten.

„Das ging dann auch schnell“, erinnert sich Slatosch an die Kommunikation mit den Sicherheitsleuten. „Die Kommunikation zwischen Bahn und Feuerwehr hat gut funktioniert.“ Ähnliches berichtet die Polizei: „Für uns lief es problemlos“, heißt es aus bei der Pressestelle.

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