Wichtige Fragen vor Ratsentscheid noch offen

ALTENA ▪ Am morgigen Montag soll der Rat den formellen Beschluss des Burgaufzuges fassen – das empfiehlt die Verwaltung in einer nachgereichten Vorlage. Altena innovativ geht das zu schnell – der Rat müsse sich Zeit lassen, um wichtige, noch offene Fragen zu klären, schreibt Michael Busch in zwei Stellungnahmen.

Ihm geht es vor allem um Gefahren, die der Burg und den Häusern in der Innenstadt durch die für den Aufzugsschacht erforderlichen Sprengungen drohen könnten. Busch bezieht sich auf das geologische Gutachten. Darin wird unter anderem ein Beweissicherungsverfahren empfohlen, das den Zustand der Gebäude im Umkreis von 150 Metern um den Tunneleingang dokumentiert. Ein solcher Schritt diene in der Regel auch dazu, „zukünftigen Schadensersatzanforderungen von Anliegern (...) entgegenwirken zu können“. Busch empfiehlt den Hauseigentümern, sich anwaltlich beraten zu lassen.

Altena innovativ erneuert zudem seine bisherigen Kritikpunkte: Ein Pendelverkehr unter Einbeziehung des örtlichen Taxengewerbes sichere die Erreichbarkeit der Burg, ohne dass überhaupt Kosten für Stadt und Kreis entstünden. Es bestehe durch Brandgefahr im Stollen ein erhebliches Risiko für die Besucher und der Platz im Bereich Hinne könne durch den Felsenkeller städtebaulich sinnvoller genutzt werden.

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