Partnerstadt Pinsk

Wichtige Änderung für Pakete nach Pinsk

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Am 16. November schickt der Förderverein Altena-Pinsk wieder einen Lkw voller Pakete ins weißrussische Pinsk.

Altena - Der Förderverein Altena-Pinsk holt am Donnerstag, 16. November, den im September ausgefallenen Transport mit Hilfsgütern in die Partnerstadt Pinsk nach. Aufgrund neuer Anordnungen des weißrussischen Präsidenten sind bei den Privat-Paketen wichtige Änderungen zu beachten.

Es dürfen keine Lebens- und Genussmittel mehr nach Pinsk geschickt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. 

Die weißrussische Bevölkerung solle auf heimische Produkte zurückgreifen. Nicht befördert werden demnach sämtliche Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Konserven, Kekse oder Schokolade. Ebenso sind Medikamente und Elektrogeräte nicht erlaubt. An der Grenze werden alle Privat-Pakete geröntgt. 

Enthält ein Paket eins der verbotenen Güter, wird es beschlagnahmt. Um dies zu vermeiden, werden die Pakete bereits vor dem Transport im Dahler Lager geöffnet und kontrolliert. Dies gilt auch für die Pakete, die bereits für den September-Transport abgegeben wurden, schreiben die Verantwortlichen. 

Möglichst viele Privat-Pakete werden zur Finanzierung des Transports benötigt

Um den Transport finanzieren zu können – die Lkw-Gebühren belaufen sich auf rund 2500 Euro – müssen möglichst viele Privat-Pakete an Freunde und bekannte Familien in Pinsk mittransportiert werden. Die Gebühren für ein Privat-Paket betragen 15 Euro. Verschickt werden darf: Kleidung, Geschenk-Artikel, Spielzeug oder Artikel des täglichen Bedarfs wie Waschpulver, Seife, Zahnpasta oder Kosmetikartikel. 

Das Höchstgewicht für Privat-Pakete beträgt 25 Kilogramm. Nur Kinder, Schüler und Rentner sowie Invaliden sind berechtigt, bis zu zwei Pakete jährlich zu erhalten, heißt es in der Pressemitteilung. Die Annahme der Privat-Pakete erfolgt am Samstag, 11. November, von 9 bis 12 Uhr im Lager des Fördervereins Altena-Dahle an der Hauptstraße 9 (Auffahrt Schreinerei Frank, Hauptstraße 3). 

Jedes Paket sollte mit zwei Adress-Aufklebern oder handschriftlich ausgezeichnet werden. Zusätzlich benötigt der Förderverein einen weiteren losen Zettel mit Adressangabe in Russisch und Deutsch sowie mit der Telefonnummer des Empfängers. 

Diese Zettel müssen vorab nach Pinsk geschickt werden, um die Empfänger zu benachrichtigen. Bei der Übersetzung kann während der Annahme geholfen werden. Für das Beladen des Lkw werden noch Helfer gesucht. Es müssen Paletten mit Hubwagen zur Rampe befördert werden, der Aufzug bedient und der Auflieger beladen werden.

Infos zum Förderverein oder auch einen Mitgliedsantrag (Jahresbeitrag 6,50 Euro) gibt es bei der Vorsitzenden Angelika Mosch. Spenden für den Transport werden gern angenommen. Konto: Förderverein Altena-Pinsk, Volksbank im MK, IBAN: DE65 4476 1534 3204 0007 01

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