Stipendium geht weiter:

Werkstatt Altena lädt beste Künstler ein

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Die Mitglieder der Werkstatt beim Sichten der eingereichten Bewerbungen in der Burg Holtzbrinck.

Altena - Ein halbes Jahr keine Geldsorgen haben - davon träumt jeder Künstler, der ein entsprechendes Studium abgeschlossen hat. Die Werkstatt Altena macht es möglich - durch ein Stipendium. Jetzt werden drei Künstler eingeladen, einer darf dann in Altena arbeiten.

Die Mitglieder der Werkstatt Altena trafen sich kürzlich im Kaminzimmer der Burg Holtzbrinck. Dort sichteten die Frauen und Männer des Kunstvereins alle 18 eingegangenen Bewerbungen für das Stipendium des Vereins, das auch in diesem Jahr aufgelegt wird. Leicht machte es sich die Runde dabei nicht, sich letzten Endes für drei Bewerber zu entscheiden, unter denen nun das Stipendium ausgemacht wird. Eine persönliche

Einladung erhält Ghaku Okazaki aus Bremen. Der Künstler arbeitet in den Sparten Malerei und Skulpturstik Auch Sophie Kralenetz aus Düsseldorf darf sich Chancen ausrechnen. Sie hat Malerei studiert und abgeschlossen. Die Dritte im Bunde, Mona Pourebrahim, wird aus der Bundeshauptstadt Berlin anreisen. Ihre Studiums- und Arbeitsschwerpunkte waren bisher Malerei und Studiofotografie. Geplant ist, die Endauswahl am Dienstag, 31. März, um 18 Uhr in der Burg Holtzbrinck zu treffen.

Termin folgt

 Ob es angesichts der Corona-Krise dabei bleibt, ist noch ungewiss. Das hat die Werkstatt auch den drei Personen mitgeteilt, die, wie alle Vorgänger auch, bei der Endauswahl persönlich dabei sein werden. „In Anwesenheit von Matthias Rüth, dem Vorsitzenden unseres Vereins, haben wir bei der Vorauswahl großen Wert auf Hygiene gelegt“, merkte Pressesprecher Dirk Vogel an. Rüth arbeitet als Arzt am Ort. Die Werkstatt-Mitglieder hätten sich auch dieses Mal in ihren Entscheidungen davon leiten lassen, ob ihrer Meinung nach der sich bewerbende Künstler zur Stadt passe, der Öffentlichkeit interessante Arbeiten präsentieren könne und wie ausstellungstauglich seine Werke am Ende seien, fügte der Pressesprecher an.

Passt der Künstler zur Stadt?

Das Altenaer Stipendium sieht für den Gewinner vor, sich ein halbes Jahr bei freier Kost und Logie und einer monatlichen Geldzuwendung von 700 Euro künstlerisch frei entfalten zu können. Planmäßig startet es am 1. Juni und dauert bis zum 30. November, zeitliche Verschiedungen sind aber nach Absprache möglich.

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