Ein Bauabschnitt an betroffener Stadtgrenze

Werdohl steigt aus Rosmart 2.0 aus: Die Reaktion aus Altena

Im linken Bildbereich ist das bestehende Gewerbegebiet Rosmart zu sehen, rechts davon liegt die geplante Erweiterungsfläche, die auch als Brunscheider Höhe bezeichnet werden kann.
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Im linken Bildbereich ist das bestehende Gewerbegebiet Rosmart zu sehen, rechts davon liegt die geplante Erweiterungsfläche, die auch als Brunscheider Höhe bezeichnet werden kann.

Die Stadt Werdohl hat angekündigt, aus dem Projekt Rosmart 2.0 auszusteigen. Nun reagiert Altenas Stadtplaner. Diese Folgen hätte der Ausstieg.

Altena – Offiziell sei der Ausstieg der Stadt Werdohl aus dem Projekt Rosmart 2.0 noch nicht, betont Altenas Stadtplaner Roland Balkenhol: „Wir haben noch nichts dazu gehört.“ Und selbst wenn es so kommt, wofür einiges spricht: Großartige Folgen hätte das bisher nicht. Immerhin ist ja noch gar nicht klar, ob das interkommunale Gewerbegebiet der Städte Altena, Lüdenscheid und Werdohl überhaupt machbar ist.

Aktuell sind zwei Gutachten in Auftrag gegeben worden: eine erweiterte Machbarkeitsstudie und eine zweite, intensivere Artenschutzprüfung. Beide Untersuchungen seien in Absprache mit der Stadt Werdohl angestoßen worden, deshalb gehe er von einer finanziellen Beteiligung der Nachbarstadt aus, sagte Altenas Stadtplaner. „Es geht da aber auch nicht um riesige Beträge.“ Alle konkreten Planungen, die derzeit laufen, betreffen nicht Werdohler Stadtgebiet.

Rosmart 2.0 soll nach den bisherigen Überlegungen in drei Bauabschnitten realisiert werden, nur beim dritten würden Flächen der Nachbarstadt tangiert. Die Abschnitte eins und zwei berühren nur Altenaer und Lüdenscheider Stadtgebiet und können damit planungsrechtlich weiterbetrieben werden – auch wenn Werdohl aussteigt. Balkenhol sagt: Vorrangig sei es im Moment, die Kosten für die Erschließung zu ermitteln, um zu wissen, ob Rosmart 2.0 überhaupt finanzierbar sei.

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