6. Mittelaltermarkt: Aufzug hat viel verändert

An Verbesserungen wird weiter gefeilt

Corina Turner: „Wir haben viel Lob bekommen.“ Foto: Bonnekoh

Altena -  Der Event-Aufzug zur Burg hat viel verändert. „Die Besucher haben ganz andere Wege gewählt, als noch in den Vorjahren“, so die Erfahrung von Corina Turner, die maßgeblich das 6. Mittelalterfest organisiert hat.

„Darauf werden wir im kommenden Jahr natürlich achten. Die Gäste sind häufig erst auf die Burg und danach in die Stadt gekommen.“ Das habe zu den bekannten „Staus“ im Event-Tunnel geführt. „Das werden wir abstellen“, so Turner überzeugt.

Wie berichet, hatte es zeitweise 40 bis 60minütige Wartezeiten für die Fahrten hinauf in den Burghof gegeben. Hatte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein allein 1700 Aufzugsfahrten (nur nach oben) für den Samstag bereits quantifiziert, ergab die gestrige, vorläufige Endabrechnung für das Wochenende, das „fast 4 000 Besucher mit dem Lift gefahren sind“, wie Daria Fikus, Aufzugs-Managerin, auf Anfrage sagte.

Nach dem Fest ist vor dem Fest: Die Organisationsrunde aus Stadt, Kreis, Polizei, Ehrenamtlichen und Hilfsorganisationen, die sich bereits Sonntag um 18 Uhr in der Burg Holtzbrinck getroffen hatte, wird natürlich noch öfter tagen. „An Verbesserungen, auch wenn es vielleicht nur Kleinigkeiten sind, wird weiter gefeilt“, so Turner. „Wir sind inzwischen ein gespieltes Team.“ Dass es teils heftige Kritik im sozialen Netzwerk Facebook gibt, ficht Turner nicht an. Manches müsse man eben hinnehmen.

Dass viele Gäste die Ritterschau als zu leise bewertet haben, hat einen realen Hintergrund. „Während des Starkregens am Samstag haben einige Lautsprecher Schäden davon getragen. Das konnte nicht mehr kompensiert werden.“ Das geänderte Programm am Freitag mit der Nacht der Gaukler und den beiden Bands Versengold und WirrWahr zog 400 Besucher mehr als noch vor Jahresfrist. Nebeneffekt: Ab 22 Uhr war das Bier alle. Die Gäste im Burghof hatten wohl zu mächtigen Durst.

von Johannes Bonnekoh

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