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Konzertreihe Weltklassik am Klavier wird fortgesetzt

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Von: Thomas Bender

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Weltklassik am Klavier Pia Vetro
Maria Pia Vetro konzertiert Ende Oktober in der Burg Holtzbrinck. © Vetro

In der Burg Holtzbrinck heißt es „Italienische Zeitreise zwischen anmutigen Tänzen und Belcanto“. Unter diesem Motto wird mit der italienischen Pianistin Maria Pia Vetro am Sonntag, 23. Oktober, ab 17 Uhr die Konzertreihe „Weltklassik am Klavier“ fortgesetzt.

Altena – Maria Pia Vetro wird Werke von Muzio Clementi, Ottorino Respighi, Domenico Scarlatti, Frédéric Chopin und Franz Liszt spielen. Die Pianistin stammt aus Sizilien. Ihre Klavierausbildung krönte sie in Italien bei der Musikhochschule „V. Bellini“ in Catania und danach mit Studien bei Prof. Daniel Rivera. Danach wechselte sie an die Kölner Musikhochschule, an der sie ihr Studium mit dem Master of Music abschloss. Maria Pia Vetro erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen bei Klavierwettbewerben und nahm an internationalen Festivals teil wie zum Beispiel „Paderewsky Piano Academy“ in Bydgoszcz, „Aurora Chamber Music Festival“ in Vänersborg, „Talent Music Master Festival“ in Brescia und „Trinity Festival“ in London. Die Sizilianerin trat schon mit internationalen Orchestern wie dem Symphonischen Orchester von Torun auf und konzertiert regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin in Deutschland und im Ausland.

Los geht es mit dem „Vater des Klaviers“

Ihre musikalische Reise durch italienische Klänge beginnt mit Clementi, dem „Vater des Klaviers“, dessen Kompositionen schon von Ludwig van Beethoven hoch geschätzt wurden. „Nach anmutigen und humorvollen ,Monferrine’ – typische piemontesische Tänze –, geht es über zu zwei eleganten Renaissancetänze – ,Italiana’ und ,Siciliana’ – in der Transkription von Ottorino Respighi“, heißt es in der Konzertankündigung. Die h-moll-Klaviersonate von Clementi rundet den ersten Teil des Konzerts ab.

„Eine gesangvolle Sonate von Scarlatti eröffnet den zweiten Teil. Das Nocturne Des-Dur von Chopin, dessen Melodien die Opernarien des italienischen Belcanto zum Vorbild nimmt, spiegelt sich in einem bezaubernden ,Notturno’ und einem berauschenden ,Studio’ von Respighi wider“, teilen die Konzertorganisatorinnen Marga Uken, Kathrin Haarstick und Melanie Jens mit. Die Reise durch die italienische Musiklandschaft endet mit Liszts Paraphrase von „Miserere“ aus Verdis Oper „Il trovatore“.

Neue Preisstruktur

Inflationsbedingt gilt bei den Weltklassik-Konzerten eine neue Preisstruktur. Wer möchte und es sich leisten kann, darf weiterhin 30 Euro pro Person an der Kasse bezahlen, alternativ ist aber auch ein Betrag von 15 Euro möglich. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei. Ticketreservierungen werden entgegen genommen per E-Mail an info@weltklassik.de oder unter Tel. 01 51 / 12 58 55 27. Weitere Informationen zum Konzert finden Interessierte online unter www.weltklassik.de.

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