Himmlische Gestalten beim Weihnachtsmarkt der Engel

ALTENA ▪ Jede Menge himmlischer Gestalten tummelten sich auf dem „Weihnachtsmarkt der Engel“, der am Wochenende rund um die Burg Holtzbrinck stattfand.

Nicht nur einige der Standbetreiber hatten mit Heiligenschein und Flügeln das Motto passend umgesetzt, auch viele Besucher – wie die Damen der „Strammen Wade“ aus Evingsen – zierte glitzernder Kopfschmuck. Weitere „himmlische Boten“ waren unterwegs und verkauften irdisches Gebäck, um die Abikasse der Jahrgangsstufen 12 und 13 aufzustocken.

Weihnachtsmarkt der Engel 2012

Auch ein Weihnachtsmann, der mit seinen lockeren Sprüchen selbst Jugendliche beeindruckte, war unterwegs und verteilte Süssigkeiten. An den Buden im Garten der Burg Holtzbrinck und an den Ständen im Inneren konnten die Besucher weihnachtliche Dekoartikel erwerben oder die ersten Weihnachtsgeschenke, wie lebensechte Puppen, Schmuck oder Handarbeiten erstehen.

Das Wetter sorgte für das passende Ambiente und trotz der Kälte fanden viele Besucher auch aus der Umgebung den Weg nach Altena. Auf dem festgewalzten Rindenmulch konnte man bequem von Stand zu Stand spazieren, Bekannte treffen und sich mit Kakao, Kinder-Punsch oder Glühwein aufwärmen.

Rappelvoll war an den ersten beiden Tagen das Zelt des Lions-Clubs, der in diesem Jahr nicht nur den traditionellen Grünkohl anbot, sondern auch echt holländische Krapfen. Mitglieder eines befreundeten holländischen Vereins sorgten mit einer kompressionsbetriebenen Maschine für das leckere Gebäck, von dem am Samstagnachmittag bereits 300 Stück verkauft waren.

Nach dem Auftritt des Altenaer Blasorchesters hatte der Stadtmarketingverein für den Samstagabend wieder das Duo „2You“ buchen können, das mit Coversongs sein Publikum zu begeistern wusste. Sogar der Hofstaat der Altenaer Schützen verlegte seine Weihnachtsfeier zeitweise vom „Hotel am Markt“ auf den Weihnachtsmarkt. Die jüngsten Besucher vergnügten sich im „Winterwunderland“, an den beiden Hüpfburgen vor der Burg Holtzbrinck; dort fand sich auch noch ein Waffelstand.

„Schade, dass nicht einige Stände von hier bis zum Anfang der Lennestraße platziert wurden“, kritisierte Helga Ossig vom Eine-Welt-Laden. „Das war immer so schön, wenn die Menschen auch hier entlang flanierten. Und es gab für die Bewohner des Ellen-Scheuner-Hauses was zu schauen, und zu hören, wenn die Musiker vorbei zogen.“

Kutschfahrten durch die Lennestraße, ein Buchstaben-Suchspiel und der verkaufsoffene Sonntag sollte das Publikum auch in die Innenstadt ziehen. Gerlinde Fuhrmann von der Buchhandlung Katerlöh konnte sich bereits am Samstagnachmittag nicht über Langeweile beklagen. ▪ Silvia Sauser

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