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Weihnachtsbeleuchtung: Ganz ohne dann doch nicht

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Von: Jona Wiechowski

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Auch das Wasserrad am Markaner hat die Stadt Altena im Zuge der Energiesparbemühungen inzwischen stillgelegt.
Auch das Wasserrad am Markaner hat die Stadt Altena im Zuge der Energiesparbemühungen inzwischen stillgelegt. © Wiechowski, Jona

So ganz ohne? Geht es nach Bürgermeister Uwe Kober (CDU), soll die Stadt Altena auch dieses Weihnachten trotz Energiekrise nicht dunkel bleiben.

Altena – „Ich möchte schon, dass uns allen zumindest ein bisschen der Weihnachtsstimmung übrig bleibt und wir nicht durch eine düstere Stadt rennen müssen“, sagte er am Mittwoch im Stadtentwicklungsausschuss. Längst ist klar, dass diese deutlich sparsamer ausfallen wird.

Schwieriges Thema

Die Burg Altena bleibt aus, die Burg Holtzbrinck ebenso. Auch das Wasserrad am Markaner hat die Stadt inzwischen abgestellt – „alles unnötige Energie.“ Ganz ohne Beleuchtung soll es dann aber doch nicht gehen. Kober erzählte von der Bürgermeisterkonferenz vor ein paar Wochen, wo über das Thema Weihnachtsbeleuchtung gesprochen worden sei. Alle Kommunen hätten sich dafür ausgesprochen, diese ermöglichen zu wollen – allerdings in einem sehr eingeschränkten Rahmen. Sollte man diese komplett verbieten, würden die soziale Zufriedenheit und das Miteinander dadurch bestimmt nicht gefördert. Kober sprach mit Blick auf die Überlegungen von einem „schwierigen Thema“.

Kürzere Beleuchtungszeit

Sollte etwa der Baum am Markaner wieder stehen, würde er wohl kürzer beleuchtet werden. Das gelte auch etwa für die Drahtbäume, die entlang der Lennepromenade stehen. „Die Drahtbäume sehen wunderschön aus, sind aber teuer“, sagte er mit Blick auf die energieintensiven Lichterketten, bei denen es sich laut Andreas Kisker, Abteilungsleiter Planen und Bauen, nicht um sparsame LED-Varianten handele. Aktuell würde geprüft, ob die Bäume auch stundenweise eingeschaltet werden könnten – etwa von Beginn der Dämmerung bis 20 Uhr und das auch nicht die ganze Woche über, sondern nur an ausgewählten Tagen, so der Bürgermeister

Drahtbäume „funktionieren nicht“

Die Drahtbäume hatte die SPD als Anfrage auf die Tagesordnung gebracht, da man festgestellt hatte, dass ein großer Teil nicht richtig funktionieren würde. Andreas Kisker stellte fest, dass die Arbeiten daran nicht einfach seien: Teilweise müssten Leuchten, teilweise Elektronik ausgetauscht werden. „Das sind teilweise auch Flutschäden oder Feuchtigkeitsschäden.“ Reparaturen seien hinten angestellt worden, da der dekorative Teil der Beleuchtung über den Winter ohnehin komplett ausbleiben oder eben nur sehr eingeschränkt eingeschaltet werden solle.

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