Sirenenalarm über dem Rahmedetal:

45 Wehrmänner im Einsatz - Kamin kokelt

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Feuer aus einem Kamin rief die Wehr auf den Plan.

Sirenenalarm über dem Rahmedetal an der Ortsgrenze zu Lüdenscheid: Sonntagnachmittag waren gegen 15.45 Uhr mehr als 45 Wehrmänner im Einsatz - letzten Endes qualmte nur ein erstmals angeworfener Kaminofen.

Am Sonntagnachmittag meldete ein Spaziergänger dichten Rauch, der aus aus dem Dachgeschoss eines älteren Wohngebäudes im Rahmedetal aufstieg. Er alarmierte daraufhin über den Notruf 112 umgehend die Feuerwehr, die vorsorglich im Rahmedetal Sirenenalarm auslöste.

Die  Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuerwache und der Löschgruppen Rahmedetal, Rosmart und Drescheid waren schnell vor Ort und kontrollierten sofort den Dachboden des betroffenen Gebäudes.

Dachboden stark verraucht

Dieser war zu diesem Zeitpunkt stark verraucht und konnte von den Wehrleuten nur unter Atemschutz betreten werden.  Als Ursache des dichten Rauches stellte sich selbst nach dem Einsatz von Wärmebildkameras  aber kein Schadensfeuer heraus. Patrick Slatosch, Sprecher der Wehr: " Eine Revisionsklappe hatte sich aus dem Kamin des Gebäudes gelöst, Rauch aus einem im Erdgeschoss befindlichen Holzofens breitete sich so auf dem Dachboden aus." Die Bewohner hatten den Ofen erstmals am Sonntag angefeuert." Slatosch weiter:

45 Feuerwehrleute im Einsatz

"Der Einsatz dauerte mit teils mehr als 45 Kräften rund 30 Minuten. Wir haben alles gelüftet. Jetzt muss ein Schornsteinfeger kommen und den stillgelegten Kamin neu abnehmen. Er muss auch die beschädigte Revisionsklappe  neu einbauen. Gefahr für Personen bestand zu keiner Zeit."  Die Straßen Mühlenbach und Kalkofenweg waren zeitweise voll gesperrt.

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