Wehrführung trifft Kanzlerin gleich zwei Mal

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Christel Voßbeck-Kayser MdB war mit Wehrleuten aus ihrem Wahlkreis zu Gast. Darunter unter anderem Michael Kling aus Nachrodt-Wiblingwerde und Alexander Grass sowie Stefan Brockhaus aus Altena. Sie trafen Minister Thomas de Maizière.

Altena/Berlin - Gleich zwei Mal haben Alexander Grass und Stefan Brockhaus, Führungsduo der heimischen Feuerwehr, in der vergangenen Woche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel getroffen.

Nach der Teilnahme an der Integrations-Preisverleihung im Kanzleramt waren die Männer am Abend zu Gast beim 12. Berliner Abend des Deutschen Feuerwehrverbandes, DFV. Dort war Angela Merkel Hauptrednerin neben Innenminister Dr. Thomas de de Maizière. 

Der Feuerwehrabend gehörte mehr als 100 Bundestagsabgeordneten, 350 Feuerwehr-Führungskräften aus ganz Deutschland sowie Gästen aus Verwaltung und Wirtschaft. Sie alle nutzten die parlamentarische Gesprächsplattform in der Regierungsfeuerwache Berlin-Tiergarten. 

Merkel lobte: „Als Rettungskräfte und Feuerwehren stehen Sie nicht nur für sich, Sie stehen auch für unseren Staat und unser funktionierendes Gemeinwesen. Das Vertrauen in Sie und in Ihre Arbeit ist hoch. Wir alle wissen, was wir an unseren Feuerwehren haben. Deshalb versuchen wir auch, so hilfreich wie möglich zu sein.“ 

Enge Kooperation ist wichtig

In Anwesenheit der heimischen CDU-Abgeordneten Christel Voßbeck-Kayser fügte sie an: „Heute ist ja Parlamentarischer Abend: Auch die Kolleginnen und Kollegen aus dem Deutschen Bundestag unterstützen das natürlich. Denn allein als Regierung können wir gar nichts machen, wenn wir keine Mehrheiten im Parlament bekommen. Das will ich an dieser Stelle auch noch einmal sagen.“

Merkel betonte, wie wichtig ihr eine enge Kooperation zwischen den Feuerwehren im gesamten Land und der Politik sei. Das gelte es weiter aufrechtzuerhalten. Selbstkritisch merkte sie aber auch an, dass es manchmal knirsche, wenn Wehrleute und Verantwortliche ihre Vorstellungen vorbrächten. 

Großes Lob

Dann kam ein großes Lob, das Alexander Grass und Stefan Brockhaus gerne hörten und „ganz sicher an unsere Kollegen vor Ort weitergeben werden.“ 

Angela Merkel: „Eines müssen Sie wissen: Sie haben einen festen Platz in unseren Herzen, weil wir alle natürlich gerne sicher leben wollen. Deshalb: Gerade in Zeiten, wie wir sie jetzt haben – mit völlig neuen Bedrohungen –, dürfen Sie davon ausgehen, dass wir einfach dankbar dafür sind, dass es Sie gibt.“

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