Wehr und Ordnungsamt kontrollieren Osterfeuer

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Udo Winter (Chef der Hauptamtlichen Feuerwehr Altena) und Stefan Wille (r.) vom Ordnungsamt.

ALTENA ▪ Fleißarbeit für Udo Winter, den Chef der Hauptamtlichen Feuerwehr, seinen Kollegen Günter Brockhahn und Stefan Wille vom Ordnungsamt. Das Trio kontrollierte die „über 50 geplanten Osterfeuer“, die Privatleute beim Rathaus offiziell angemeldet haben.

Fazit nach einer stundenlangen Fahrt mit dem Staffellöschfahrzeug TGL 8.220 durch teils kaum zu passierende, enge Gassen und Winkel in allen Stadtteilen der Stadt: „Es gibt von unserer Seite keine Beanstandungen, mithin keine Probleme. Die Feuer können lodern.“

Udo Winter und seine Mitstreiter sind in Sachen Osterfeuer erfahren. Erst im letzten Jahr untersagten sie das Abbrennen auf dem Schützenplatz in Evingsen. Dieses Mal genügte ihnen hier eine Umrundung. „Sieht gut aus“, sagte Winter kurz und knapp.

Während Stefan Wille auf die zu verbrennenden Hölzer, also das „Futter des Feuers“ achtet, liegt das Hauptaugenmerk der Feuerwehr natürlich auf „der Nähe zu den nächsten Gebäuden und zum Wald. Da gibt es für uns keine Kompromisse.“

Überall traf das Trio am Mittwoch freundlich gestimmte Altenaer an. Ob am Steinwinkel, Auf dem Weithahn, an der Bergstraße oder Am Grünen Wege um nur einige zu nennen. „Wir wollen niemanden den Spaß verderben“, sagte Wille. „Doch es ist einfach nicht erlaubt, zum Beispiel lackierte Holzfenster mit zu verbrennen und so billig zu entsorgen.“ Auch Autoreifen haben Wehr und Ordnungsbehörde schon mal aus dem Verkehr gezogen.

In den nächsten Tagen soll es regnen. „Das wäre allerdings für viele Feuer nicht so günstig“, meint Winter. vonJohannes Bonnekoh

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