Altenaer Feuerwehrleute pumpen in Greven vollgelaufene Keller leer / Anstrengend

Wehr hilft im Münsterland

Alex Grass (Chef der Altenaer Feuerwehr), l., und ein Teil der Helfer, die jetzt im Münsterland aktiv waren. Foto: Griese

Altena -   Bei der Beseitigung der Hochwasser- und Unwetterschäden im Münsterland haben auch rund zwei Dutzend Feuerwehrleute aus Altena geholfen. Sie gehörten zu einer Hilfstruppe von mehr als 170 Kameraden aus dem Kreis, die in Rechenfeld bei Greven im Kreis Steinfort aktiv waren.

„Wenn man helfen kann, macht einen das schon froh!“, bilanzierte Alexander Grass, Chef der Altenaer Feuerwehr, den Einsatz. Alle seien müde, aber froh, dass alles gut über die Bühne gegangen sei. „Seine“ Truppe war am Mittwoch wieder in der Burgstadt angekommen.

In Greven im Kreis Steinfurt haben die Männer, die von der so genannten Bereitschaft 4 der Bezirksregierung Arnsberg mit weiteren Märkern angefordert wurden, geholfen, vor Ort wieder „klar Schiff“ zu machen. In Rechenfeld haben die Mitglieder der Löschgruppen Dahle, Mühlendorf-Freiheit und Rosmart ihr schweres Gerät gut gebrauchen können. „Es ist natürlich wichtig, in einer solchen Notsituation beweglich zu sein“, sagte Grass. Andererseits dürfe dabei aber auch die mögliche Gefahrenlage vor Ort nicht aus den Augen verlieren. Deshalb nahmen die Altenaer nur je eines ihres Fahrzeuge mit ins Münsterland.

Alle Helfer aus dem Kreis hatten sich noch am späten Dienstagabend in Hagen getroffen. Dort wurden sie eingewiesen und instruiert. Sie wurden begleitet von den beiden stellvertretenden Kreisbrandmeistern Michael Kling und Dieter Grefe. Die Verpflegung vor Ort wurde durch Verbände der Johanniter aus Lüdenscheid sichergestellt.

Insgesamt hatte Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath mehr als 170 Helfer mit 36 Fahrzeugen in das Unwettergebiet entsandt.

„Schlaf haben wir wenig bekommen, eigentlich so gut wie gar nicht“, sagte Grass. Die Wassermassen und Unwetterschäden wären vor Ort so gewaltig gewesen, „da haben wir uns abwechselnd nur mal ein paar Stunden Verschnaufzeit gönnen können.“

von Johannes Bonnekoh

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