Blutspendebeauftragte

Wechsel beim DRK: Hohage folgt Nietsch

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Renate Nietsch betreute den DRK-Blutspendedienst fast ein Jahrzehnt in Altena.

Altena - Noch ist Renate Nietsch auf der Homepage des DRK-Ortsverbandes Altena-Nachrodt-Wiblingwerde als „Blutspendebeauftragte“ offiziell gelistet.

Doch still und leise hat sich die 69-Jährige bereits vor einigen Wochen aus diesem Amt zurück gezogen. Sie hatte es mehr als acht Jahre inne und war damit für die Organisation und Versorgung der Blutspender mit Essen, Trinken sowie die Betreuung an den Liegen – verantwortlich.

„Stellen Sie mich bitte nicht so groß heraus“, sagt Renate Nietsch in ihrer bescheidenen Art und erinnert an Vorgängerinnen wie Gertraud Schillo oder Anne Hesse, die diese Aufgabe „teils sehr viel länger als ich ehrenamtlich ausgeführt haben.“

Dennoch: Nach einem gesundheitlichen Knacks musste Nietsch kürzer treten und kündigte im Frühjahr des vergangenen Jahres an, „ich kann nicht mehr.“

Nach dem obligatorischen „Mach weiter, wir helfen dir. Einer muss es doch machen“, sei dann aber klar geworden, dass sie wirklich an ihre gesundheitlichen Grenzen gestoßen sei. „Es ging einfach nicht mehr.“

Die Nachfolge-Regelung gestaltete sich durchaus als schwierig. „Dennoch sind wir froh, jetzt mit Anke Hohage eine Person gefunden zu haben, die schon lange beim DRK tätig ist und genau die Richtige ist“, meint Nietsch.

Wie viele Butterbrote, Brötchen, Kuchenstücke, wie viele Tassen Kaffee, Flaschen Coca-Cola oder Wasser und die obligatorischen Tafeln Schokolade sie in all den Jahren in Altena und zuletzt in Dahle - früher auch noch in Evingsen, Mühlenrahmede und Rahmede - ausgegeben und zuvor eingekauft hat? Nietsch zieht rätselnd die Schultern hoch. „Das ist wohl schwer zu quantifizieren.“

Doch wenn man grob alle 17 Spendetermine eines Jahres mit einem durchschnittlichen Besuch von je 200 Spendern an nur einem Tag ansetzt, kommen da tausende von Stückchen sowie Tassen und Flaschen heraus. „Ich habe das gerne gemacht, auch selbst bereits 80 Mal Blut gespendet“, sagt Nietsch bescheiden.

Sie danke besonders ihrem ehrenamtlichen Team, „ohne das diese Veranstaltungen nicht zu bewerkstelligen wären. Da darf ich keine und keinen ausnehmen.“ Natürlich bleibe sie dem DRK weiter treu verbunden und springe auch noch im Team ein, wenn möglich. „Ich hoffe nur, Anke Hohage bleibt bei der Stange und hat auch die Helfer und Unterstützer, wie ich sie hatte.“

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