„Was ihr macht, ist gut“

+
Natürlich waren auch erfahrene Baumeisterinnen mit von der Partie. ▪

ALTENA ▪ Ein Meer von kunterbunten Steinen breitete sich am Wochenende vor den Mädchen und Jungen im Blaukreuzhaus Am Ebberg aus. Die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde Evingsen hatte zum zweiten Lego-Tag eingeladen. An die 35 jungen Bauherren im Alter zwischen acht und 13 Jahren waren der Einladung gefolgt und ließen eine farbenfrohe Stadt entstehen.

Bereits am Freitagnachmittag starteten die Mädchen und Jungen nach einer Kennenlernrunde in die erste Bauphase. Am Samstag ging es dann Stein auf Stein immer weiter voran - die Legostadt wuchs zusehends. Dabei hatten die „Konstrukteure“ die Wahl zwischen leichten und sehr schweren Bauwerken. Während die Bausätze „Bagger“ oder „Starfighter“ recht einfach zusammenzusetzen waren, knobelten andere Baugruppen um einiges länger am Aufbau der Feuerwache oder der Formel-1-Rennstrecke.

Wer sein Modell fertig hatte, platzierte es an vorgegebener Stelle auf dem großen Lego-Stadtfeld, das mehrere Tische überspannte. So wuchs die Phantasie-Welt mit jeder Stunde um ein paar Bauwerke weiter. Im „Zentrum“ der Stadt kreierten die Mädchen und Jungen ihr ganz persönliches „Traumhaus“. Ohne Bauanleitung waren die Kinder dazu aufgerufen, Häuser nach ihren Vorstellungen in die Höhe wachsen zu lassen.

Die Bibelschule Wiedennest, ein christliches Werk innerhalb der Brüdergemeinden, stellt unterschiedliche Lego-Städte auf Anfrage zur Verfügung. Christoph Schmale, Jungscharmitarbeiter der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Evingsen, hofft mit dieser Aktion, den Gemeinschaftssinn der Kinder gefördert zu haben. „Mein persönliches Anliegen ist, den Kinder Wertschätzung entgegen zu bringen und ihnen zu vermitteln ‚Ihr könnt etwas, und was ihr macht, ist gut‘.“

Christoph Schmale und zehn weitere Jungschar-Mitarbeiter waren nicht nur für einen reibungslosen Ablauf des Wochenendes verantwortlich, sondern unterstützten die Lego-Stadt-Erbauer hier und da auch gerne mit einer helfenden Hand. Viele weitere ehrenamtliche Helfer kamen noch zusätzlich ins Blaukreuzhaus, um bei der Essensausgabe, Singspielen und kurzen Andachten zu helfen, die die Lego-Baueinheiten für einen Moment ruhen ließen. Abwechslung bot auch das Geländespiel am Samstagnachmittag - der sonnige Oktobertag lockte zu einem Stationenlauf in die Natur. Nachdem genügend frische Luft „getankt“ worden war, gingen die Konstruktionsarbeiten voller Eifer weiter und wieder leichter von der Hand.

Gestern war die Lego-Stadt fertig. Sie wurde nach dem Gottesdienst den staunenden Eltern präsentiert. ▪ sr

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare