Warum braune Hühner weiße Eier legen können

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Die Kinder lernen die Hühner natürlich auch ganz aus der Nähe kennen. ▪

ALTENA ▪ Die Mädchen und Jungen vom Johanniter-Kindergarten am Stockey werden ihr Frühstücksei demnächst sicher viel bewusster essen - und sie wissen jetzt aus eigener Erfahrung, dass die Eier nicht aus dem Regal im nächsten Supermarkt stammen. Bei einem Besuch in der „Hühnerfarm“ von Dieter Berges an der Rahmedestraße konnten sich die Jungen und Mädchen ein Bild vom Hühneralltag machen.

Und sie bekamen auch eine Portion Expertenwissen mit auf den Weg. „Manche glauben, dass man es an der Farbe des Gefieders sieht, ob die Tiere weiße oder braune Eier legen. Aber das stimmt nicht“, berichtete der Hobby-Hühnerhalter. Mit 13 Hennen und einem Hahn ist der Bestand an der Rahmedestraße übersichtlich, aber Berges profitiert auch von der Erfahrung der Züchter im Rassegeflügel-Verein. Um zu wissen, wie die Eier aussehen werden, müsse man den Tieren auf die Ohren schauen, verrät Berges. Genau genommen unter die Ohren, denn dort haben Hühner, die weiße Eier legen, einen weißen Fleck im Gefieder.

Bis zu 200 Eier legen Berges Tiere im Jahr. Es handelt sich um eine „bunte Herde“ aus sechs Rassen. Mit dem Legen beginnen sie etwa ab der 22. Lebenswoche.

Die Kinder vom Stockey haben die Mini-Hühnerfarm im Rahmen einer Beschäftigung mit dem Thema „Gesunde Ernährung“ besucht. Sonst steht bei diesem Projekt auch schon mal eine Kartoffel- oder Obsternte auf dem „Stundenplan“. ▪ tk

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