Wie bei den Griechen: Freiluft-Theater am Burggymnasium ist fertig

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Die Waldbühne am BGA ist fertig.

Altena – Nach zwei Jahren ist die Waldbühne fertig: Dort spielen aber bei weitem nicht nur die Gymnasiasten Theater wie im antiken Griechenland.

„Es ist soweit: Im Spielraum am Hang, unserer Bühne vor der unverbaubaren Kulisse der Burg Altena, kann gespielt werden.“ Oberstudiendirektor Hans-Ulrich Holtkemper, Schulleiter am Burggymnasium, ist die Freude anzumerken. Er hat für Freitag, 13. September, um 15 Uhr zahlreiche Gäste eingeladen, die sich vom neuen Freilichtheater selbst ein Bild machen sollen. 

Vor knapp zwei Jahren reifte bei den Mitgliedern des Fördervereins der Schule die Idee, das Pausengelände zu vergrößern. Als möglicher Raum bot sich nur der mit zahlreichen Bäumen bestandene Hang hinter der Schule an. „Dann hatte jemand die Idee, dort etwas ganz anderes zu machen“, erinnert sich Holtkemper. „Ein Freilichttheater nach griechischem Vorbild.“

Mehr als 55.000 Euro aus Leader-Mitteln

Das BGA – und ganz besonders der Förderverein sowie die Schulpflegschaft – kümmerten sich um Fördermittel und stellten Anträge, zum Beispiel für das Landesförderprogramm Leader, mit dem schon einige Projekte in Altena unterstützt wurden. Die von Architektin Caroline Ossenberg-Engels entwickelten Pläne stießen bei den Leader-Verantwortlichen auf offene Ohren. Aus Leadermitteln flossen 55 400 Euro. 

Nach dem Einverständnis der Stadt als Schulträger und den zugesagten Fördergeldern konnte das BGA noch zusätzlich Sponsoren gewinnen. So räumte der Förderverein im vergangenen Jahr den Ehrenamtspreis Eiver, ausgelobt von der Volksbank, ab. 

Aussicht auf Namensgeberin

Die Europaschule hat jetzt eine Waldbühne, die zwar nicht so groß ist wie das Vorbild in der Bundeshauptstadt Berlin, aber dennoch 150 Sitzplätze vorhält. Besonders ist die spektakuläre Aussicht auf die Namensgeberin der Schule, die Burg Altena. 

„Uns ist wichtig, dass das Theater künftig allen Interessierten offen steht. Sowohl Schulen als auch Vereine oder Bürger – auch aus Nachbarstädten – können die Bühne für kulturelle Veranstaltungen nutzen“, sagt Holtkemper. 

Und so ist es nicht das BGA selbst, dass den Theaterraum mit der Aufführung eines Stückes offiziell einweiht. „In den Deutsch-Leistungskursen werden Theater-Projekte immer erst im Laufe eines Schuljahres entwickelt. Das dauert noch.“ Erstmals werden deshalb Theaterspieler der Caritas, und zwar von der Familienbildungsstätte, den neuen Spielraum in Beschlag nehmen.

Bühne als Pausenhof

Im Übrigen: Die Waldbühne dient den Schülern künftig auch als zusätzliches Pausengelände. Das war insbesondere Leonie Lönquist als Vorsitzender des BGA-Fördervereins ein Anliegen. Das Hanggrundstück sei perfekt für Theateraufführungen aller Art, unterstreicht die Beisitzerin im Förderverein der Schule, Architektin Caroline Ossenberg-Engels. „Auch weil der zunehmende Anstieg der einzelnen Sitzränge einen ungehinderten Blick auf die Bühne gewährleiste

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