Waldbrandgefahr steigt auch in Altena extrem

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Vor zwei Wochen in Nachrodt: Fahrlässigkeit war Ursache eines kleinen Waldbrandes. Zurzeit könnte das schlimme Folgen haben: Es herrscht die zweithöchste Waldbrand-Warnstufe.

Altena - Mit konstanten Temperaturen um 30 Grad steigt die Waldbrandgefahr. Für Spaziergänger gelten jetzt die üblichen Regeln: Keine Lagerfeuer, keine Zigarettenglut!

Aber auch Waldbesitzer und Forstämter sind gefragt: Die müssen die Brandwege und Löschteiche freihalten von Geäst und sperrigen Gegenständen, die die Feuerwehr blockieren könnten. 

„Die Indienststellung des neuen Tanklöschfahrzeugs auf Rosmart hat die Situation zwar etwas entschärft, doch die Bevölkerung ist weiterhin zur Umsicht aufgerufen“, erklärt Wehrleiter Alexander Grass. 

Sollten Spaziergänger eine Rauchentwicklung bemerken, dann ist die 112 die richtige Nummer. „Es muss ja kein menschliches Fehlverhalten sein, das ein Feuer auslöst. Da kann sich Sonnenlicht in einer Glasscherbe bündeln und das trockene Laub entzünden.“ Mit den Waldbrandrucksäcken, die im neuen Tanklöschfahrzeug enthalten sind, kann die Wehr nun auch an besonders unwegsamen Stellen löschen. 

Ein mobiler, 5000 Liter fassender Vorratsbehälter ermöglicht längere Löscharbeiten auch in Gebieten ohne Hydranten. Allerdings sind die Forstämter und Waldbesitzer dadurch nicht von ihrer Pflicht entbunden, die Zuwegungen für Löschfahrzeuge freizuhalten. „Darüber gibt es sogar einen Erlass, der auch die Zugänglichkeit zu den Löschteichen regelt“, erklärt Grass.

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