13 373 Personen sind in Altena wahlberechtigt

Wahlverhalten interessiert die Meinungsforscher

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Auszählen im Stimmlokal Burg Holtzbrinck: Die Stadt hat bei der Bundestagswahl 22 Wahllokale eingerichtet. Hinzu kommen fünf Briefwahlvorstände. Zum Wählen bitte die Wahlbenachrichtigung oder den Personalausweis mitbringen.

Altena - Wenn am Sonntag des 24. September bereits um kurz nach 18 Uhr die ersten Hochrechnungen und Analysen zum Bundestags-Wahlverhalten über die TV-Bildschirme gehen, stützt sich die Meinungsforschergruppe IT-NRW auch auf Zahlen aus Altena.

Stadtweit wird in einem Urnenbezirk am Nettenscheid und einem Briefwahlbezirk ermittelt, wie die Wählergruppe der 1993 bis 1999 Geborenen abgestimmt hat. Das erklärt Tanja Jäker, im Rathaus für den Ablauf und die Organisation der Bundestagswahl zuständig. 

Aber keine Angst: Niemand muss auf dem Nettenscheid oder als Briefwähler befürchten, seine persönliche Wahlentscheidung sei auf ihn herunterzubrechen und damit nicht geheim. IT-NRW hat Buchstaben auf die Stimmzettel drucken lassen. Und nach der Auszählung wandern diese ohne jegliche Zuordnungsmöglichkeit und völlig anonym an die IT-Wahlanalysten. 

22 Wahllokale

Stadtweit sind bei der Wahl zum Deutschen Bundestag dieses Mal 13.373 Frauen und Männer wahlberechtigt. Sie dürfen in 22 Wahllokalen ihre Stimme abgeben. „Wir haben nichts verändert, sodass auch niemand durcheinander kommen kann“, heißt es dazu aus dem Rathaus. 

Tanja Jäker organisiert die Wahl im Rathaus.

Tanja Jäker und ihr Team sind froh, auch ausreichend Helfer für den Wahlmarathon an diesem vierten September-Sonntag von 8 bis 18 Uhr vorhalten zu können. 

So wurde im Rathaus über diesen Tag hinaus bereits weit im Vorfeld eine Urlaubssperre verhängt. „Wenn niemand erkrankt oder es sonst gravierende Ausfälle gibt, müsste es laufen“, ist Jäker optimistisch. 

Wer dennoch Lust hat, als Wahlhelfer zu fungieren, ist noch immer gerne gesehen. Bitte bei Tanja Jäker oder Kollegin Angela Klimke-Merten, Tel. 209-215 beziehungsweise Tel. 209-212, vorsprechen. 

Bürgermeister ist Wahlleiter

Pannen, dass die Wahlzettel nicht in der richtigen Schriftgröße oder mit falschen Angaben vorliegen, scheinen dieses Mal ausgeschlossen. „Wir haben natürlich entsprechende Kontrollen gemacht. Alles ist in Ordnung“, versichert Jäker. Wahlleiter am Ort ist nach wie vor der Bürgermeister. 

Bis gestern hatten bereits stadtweit mehr als 3 100 Personen ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Das entspricht in etwa einer Quote von 25 Prozent und bewegt sich auf „dem üblichen Niveau wie bei den vergangenen Wahlen“, erläutert Jäker. 

Wer seine Wahlbenachrichtigung verlegt hat, kann natürlich auch trotzdem sein Wahlrecht ausüben. „Er oder sie müsste dann bitte einen gültigen Personalausweis mit ins Wahllokal bringen. Und zwar in das Wahllokal, wo die Person bisher immer gewählt hat“, erläutert Jäker. 

Briefwahl selbst kann noch bis zum 20. September schriftlich beantragt werden. Dann sei wirklich gewährleistet, dass alles einen sicheren Weg über den Postweg nehme. Allerletzte Frist wäre aber Freitag, der 22. September. Dann müssten die Unterlagen aber bis 18 Uhr im Wahlamt vorliegen. 

Bei Fragen

Wer noch Fragen hat, sollte sich ans Wahlamt wenden. Kontakt: Rathaus, Zimmer 12 und 14. Die Öffnungszeiten des Wahlamtes: Montag bis Donnerstag 9 Uhr bis 12 Uhr und 13.30 Uhr bis 16 Uhr, Freitag 9 Uhr bis 12 U

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