Wählen gehen ist überhaupt nicht kompliziert

Marie-Luise Behnke hilft Briefwählern im Bürgerservice am Markaner gerne weiter. Foto: Bonnekoh

Altena -  Die Europa- und Kommunalwahlen biegen auf die Zielgerade ein. Bereits in wenigen Tagen ist Wahlsonntag. Am 25. Mai 2014 sind die Bürger von 8 bis 18 Uhr aufgerufen, über die Neubesetzung des EU-Parlamentes, aber auch des Rates, Kreistages sowie den Posten des Bürgermeisters und Landrates abzustimmen.

Es zeichnet sich jedoch ab, dass viele Wähler Probleme mit dem Super-Wahlsonntag haben. Stichwort: Die mögliche Anzahl der abzugebenden Stimmen (insgesamt fünf) scheint zu verwirren. Erst am Mittwoch, 14. Mai, wurde noch ein Mann diesbezüglich in unserer Redaktion vorstellig. Dabei ist alles ganz einfach!

Es gilt lediglich den Europa-Wahlgang und die Kommunalwahlen zu unterscheiden. Zur Europawahl: Hier hat jeder Wähler (Mindestalter 18 Jahre) eine Stimme. Er oder sie kann zwischen 24 Parteien oder Bewerbern auswählen. Er bekommt im Wahllokal einen weißen, mit 75 Zentimeter Länge zugegebenen sehr langen Wahlzettel ausgehändigt und sollte darauf aber nur ein Wahlkreuzchen machen. Dann wird dieser Wahlschein ohne Umschlag in die Europa-Wahlurne gesteckt. Fertig.

Bei der Kommunalwahl bekommt jeder Wähler (hier liegt das Mindestwahlalter bei 16 Jahren) vier Stimmzettel im Wahllokal ausgehändigt. Der Wahlzettel für den Rat ist rosa, sechs Bewerber sind aufgedruckt. Für den Kreistag ist der Schein blau, dort stehen acht bis neun Bewerber drauf. Der Bürgermeister wird mit einem hellgelben Wahlschein (zwei Bewerber treten an) bestimmt und der Wahlzettel für den Landrat hat die Farbe grün. Hier hat der Wähler sieben Bewerber zur Auswahl. Achtung, auch hier gilt: Je nur ein Kreuz machen, dann den Wahlschein nehmen und ohne Umschlag in die Urne stecken. Fertig. Das Personal in den Wahllokalen hilft, wenn es Fragen gibt.

Und bei Briefwahl? Dafür ist im Rathaus (persönlich, per Post oder Internet) ein Antrag zu stellen. Der kommt per Post und erklärt sich durch leicht verständliche und bebilderte Infos von selbst. Auch hier würden Verwaltungsmitarbeiter im Rathaus oder Bürgerservice am Markaner Infos geben. Also: Wählen gehen! Alles klingt wirklich komplizierter, als es ist.

von Johannes Bonnekoh

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