Voßbeck-Kayser gratuliert Thorsten Schick

Altena - „Ich freue mich natürlich riesig“ – Christel Voßbeck Kayser, die Vorsitzende der Altenaer CDU, gratulierte zunächst Thorsten Schick dafür, dass er den Wahlkreis 121 zuückeroberte.

„Auch für Marco Voge ist das ein Riesenerfolg“, strahlte sie nicht ganz ohne Hinterrdanken: Die Wahlkreise 122 und 121 sind in etwa deckungsgleich mit dem Bundestagswahlkreis, in dem sie im September gegen Dagmar Freitag antritt. 

Das Ergebnis gebe da natürlich „deutlich Rückenwind“. Ansonsten habe Altena „im Trend gewählt“, sagte Voßbeck-Kayser mit Blick auf die Zweitstimmen. Schwarz-gelb lag im traditionell eher „roten“ Altena in etwa gleichauf mit rot/grün. Bei der Wahl 2012 lagen zwischen diesen beiden Lagern noch satte 20 Prozent. 

„Bitter“ – so Lutz Vormanns Kommentar. Er habe die SPD bis zuletzt knapp vor der CDU gesehen. Jetzt gelte, dass nach der Wahl vor der Wahl sei. „Die SPD darf jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern muss ihre sozialpolitischen Ziele herausarbeiten und mehr Konturen zeigen“, forderte er. Mit Blick auf Wahlergebnisse in einzelnen Altenaer Wahllokalen sagte Vormann, dass er sich einige Ergebnisse nicht erklären könne. So schnitt SPD-Kandidat Scheffler in manchen eher konservativ ausgeprägten Stadtteil ausgesprochen gut ab. Bedenklich sei natürlich das Abschneiden der AfD: „Da müssen wir gegensteuern“. 

Maren Christoffer, die neue Vorsitzende der Altenaer FDP, freute sich natürlich riesig über das überragende Wahlergebnis der FDP im Land. Niemals hätte sie damit gerechnet, dass das Zweitstimmenergebnis in Altena zweistimmg werden würde. Viele – auch kritische – Gespräche seien an den Ständen geführt worden, berichtete sie. Die Menschen hätten gemerkt, dass ein frischer Wind durch die FDP Altena wehe. Dankbar sei sie für die Unterstützung, die die Partei vor Ort von benachbarten, größeren Ortsverbänden erhalten habe, sagte Maren Christoffer.

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