Vorverkaufs-Limit wird kaum greifen

ALTENA ▪ Am 3. September geht es rund auf der Wulfsegge. Am Abend wird sich das meiste Interesse auf die Headliner „Livingston”, „Jenix” und die deutsch-koreanische Formation „Krypteria“ richten.

Aber schon lange im Vorfeld wird das Umfeld unter die Lupe genommen. Am Dienstag hat es am Veranstaltungsort eine Besprechung zum Sicherheitskonzept gegeben. Dabei einigten sich der Märkische Kreis als Veranstalter, Feuerwehr, Sicherheitsdienst und Polizei auf Grundzüge des Handelns während des Festivals. Unter anderem wurde vereinbart, dass man maximal 1400 Personen auf den oberen Burghof lassen wird. Für den Kartenvorverkauf bedeutet das ein Limit von 1200. In der Praxis werde das aber kaum Auswirkungen haben, erwartet Kreis-Pressesprecherin Ursula Erkens. Die bisherigen Besucherzahlen lagen stets unter diesem Limit.

Hinter „Krypteria“ verbergen sich die drei langjährigen Weggefährten Chris Siemons (Gitarre), Frank Stumvoll (Bass) und S.C. Kuschnerus (Schlagzeug), die bereits als Band, Produzent, Studiomusiker und Musical-Bösewicht Erfolge feiern konnten. Komplettiert wird das Quartett von Sängerin Ji-In. Die temperamentvolle Frontfrau verkörpert mit ihrer variablen Stimme die verschiedensten Charaktere vom unschuldigen Engel über die mächtige Walküre bis zum lasziven Vamp. Da auch die anderen Musiker erstklassige Sänger sind, haben sich die kunstvollen Chöre zum besonderen Markenzeichen des Krypteria-Sounds entwickelt. Die Band hat in den letzten Jahren auf vielen bekannten Festivals gespielt. Das neue Album „All the Beauty must Die“ erschien im April 2011 und eroberte erstmalig die Charts. Auch mit der BvB-Meisterhymne „Unser Stolz Borussia“ feierte die gotisch-metallische Band einen großen musikalischen Erfolg.

Neben den drei Headlinern stehen nach den Entscheidungskonzerten in Iserlohn und Lüdenscheid die vier heimischen Bands „Radotage“, „The Bumblebee Massacre“, „Nice Gap“ und „Ferryman“ auf der Burgrock-Bühne. Außerdem tritt zusätzlich eine Nachwuchsband vom „Festival der Kulturen Bad Fredeburg“ auf, mit dem der Burgrock erstmalig eine Kooperation zur Nachwuchsförderung heimischer Rockbands durchführt. Im Gegenzug wird eine Band aus dem Märkischen Kreis in Bad Fredeburg dabei sein. Die Kooperation wird im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Seit der Komplettierung des Programms läuft auch der Vorverkauf. Die Eintrittspreise liegen bei 20 Euro für das Normalticket (plus zwei Euro Vorverkaufsgebühr) und 18 Euro ermäßigt für Schüler, Studenten, Behinderte, Wehr- und Zivildienstleistende. Die Karten können über die Homepage http://www.burgrock-mk.de bestellt sowie über alle bekannten Online-Vorverkaufsstellen erworben werden. Vor Ort sind sie ebenfalls erhältlich: Beim Fachdienst Kultur an der Bismarckstraße 15 (Tel. 02352/9667041) und auf der Burg Altena. ▪ tk

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