VfB Altena hat 75 Prozent seiner Schulden getilgt

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Einstimmig im Amt bestätigt wurden die Vorstandsmitglieder des VfB Altena. Sie haben gute Arbeit geleistet. 

Altena - Klaus Westerwell macht keinen Hehl daraus, wenig Ahnung vom Fußball zu haben, aber er ist ein guter Wirtschafter. Ihm und seinen Mitstreitern im VfB-Vorstand ist es gelungen, die hohen Belastungen, vor denen der Verein noch vor zehn Jahren stand, um 75 Prozent zu reduzieren. Er und Kassierer Jürgen Kühl haben sich und dem Verein versprochen, erst zu gehen, wenn alle Verbindlichkeiten abgetragen sind.

Das betonte der Vorstand am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim am Reineckestadion. Vorsitzender und Kassierer wurden wiedergewählt und bilden mit Seniorengeschäftsführer Roland Voigt, Marketingbeauftragtem Rainer Rudewig und Kassierer Dietmar Kriebel ein gutes Team. 

Weil unklar ist, ob der Klassenerhalt der ersten Mannschaft geschafft werden kann, ist bereits Kontakt mit Sponsoren und Mitgliedern aufgenommen worden. „Es gibt einen Plan B für den Fall des Abstiegs“, so Westerwell, der mit der stabilen Trainer-Situation der B-Jugend und dem dritten Platz des A-Teams aber durchaus zufrieden ist. Für die neue Erste gibt es bereits 20 Zusagen, wovon sechs Mitglieder neu angeworben werden konnten. 

Großer Dank gilt dem Förderverein des VfB Altena, ohne dessen Hilfe der Spielbetrieb und die Unterhaltung des Vereinsheims kaum möglich wären. „Der braucht übrigens nicht nur zahlungskräftige Unterstützer, sondern auch helfenden Hände, um Veranstaltungen bestreiten zu können“, warb Westerwell für Mitwirkende, die bei Stadtfest und Weihnachtsmarkt anpacken können. Zur verbesserten Bindung an den Verein schlug Manni Jäger vor, den aktuell 300 Mitgliedern neue Ausweise zukommen zu lassen. Um deren Ausstellung will sich der Betreuer persönlich kümmern.

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